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Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin eröffnet am 8. April 2017

Lebendige Ausstellung über die Blockade und Luftbrücke Berlin in Faßberg

FASSBERG (ph). Am Samstag, dem 8. April um 13 Uhr öffnet die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin (ELB) in Faßberg wieder die Türen. Dann können Besucherinnen und Besucher die Nissenhütten und original Eisenbahnwaggons besichtigen und in die Zeit der Luftbrücke Berlin in den Jahren 1948/49 eintauschen. Bis zum 15. Oktober ist nicht nur die Ausstellung geöffnet sondern auch der original FASSBERG FLYER. „Auch in diesem Jahr kann unser Rosinenbomber wieder für Trauungen genutzt werden. Im vergangenen Jahr hatten sich drei Paare bei uns trauen lassen“, sagte der Vorsitzende des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V., Paul Hicks. Mit der Eröffnung des Museums wird auch der neue Bild- und Erzählband „Ich stehe heute hier als Berliner Luftbrückenkind“ am Informationsschalter zu kaufen sein.

Rund 540.000 Kohle von Faßberg nach Berlin

Von Faßberg aus transportierten amerikanische und britische Flugzeuge rund 540.000 Tonnen Kohle nach West Berlin. Nahezu jedes Stückchen Kohle, dass die Berliner wärmte oder ihnen Licht gab, wurde in Faßberg verladen und auf dem Luftweg verbracht. Ebenso präsentiert die ELB die Leistungen von 5.000 deutschen Arbeitern, die im Lager Trauen untergebracht und für das Verladen der Kohle zuständig waren. Die ebenfalls auf dem Freigelände der Erinnerungsstätte aufgestellten zwei Segmente der Berliner Mauer sowie der Original FASSBERG FLYER runden das historische Bild ab, das von der Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in Faßberg gezeigt wird. Weitere Informationen erhalten Sie auch im Internet unter www.luftbrueckenmuseum.de. Die Öffnungszeiten des Luftbrückenmuseums sind Montag bis Donnerstag 13 bis 17 Uhr sowie Samstag und Sonntag 13 bis 17 Uhr. Freitags Ruhetag. Der Eintritt beträgt 3 Euro pro Person. Für Gruppenführungen (mindestens fünf Personen) nach vorheriger Anmeldung werden 20 Euro berechnet.

 


Die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in Faßberg ist ab Samstag, dem 8. April 2017 ab 13 Uhr wieder geöffnet.
Foto: Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin


Der Fassberg Flyer ist der Herzstück der Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin.
Foto: Bianca Paulsen


Das neue Buch „Ich stehe heute hier als Berliner Luftbrückenkind“ ist ab dem 8. April im Luftbrückenmuseum zu erwerben.
Foto: Pia Gralher

Voller Erfolg – 30 Interessierte bei Buchlesung im Café Sahne in Bergen

„Ich stehe heute hier als Berliner Luftbrückenkind“ mit Claudia Dettmar-Müller“

BERGEN. „Ich stehe heute hier als Berliner Luftbrückenkind“, unter diesem Motto hatten der Vorsitzende des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in Faßberg, Paul Hicks, und die Inhaberin des Café Sahne in Bergen, Claudia Dettmer-Müller, zu einer Buchlesung in die Räume des Café Sahne eingeladen. Nahezu 30 interessierte Gäste hatten sich eingefunden, um nicht nur aus dem neuen Bild- und Erzählband zu hören, sondern auch, um sich über die Zeit der Luftbrücke auszutauschen. Mit Horst Fandre konnten Dettmar-Müller und Hicks zudem einen Zeitzeugen und ehemaligen Angehörigen der German Civil Labour Organization (GCLO – Gruppe der deutschen Arbeiter) begrüßen, der auch im Buch porträtiert wird. Nach einer Einführung in das Thema Luftbrücke Berlin durch Paul Hicks las Claudia Dettmar-Müller anschließend die Kapitel um Horst Fandre und das Berliner Luftbrückenkind Mercedes Wild sowie die Entstehungsgeschichte des in Beton gegossenen Rattenfängers von Hameln (engl. Pied Piper) vor. Der Rattenfänger wurde durch Arbeiter der GCLO im Lager Trauen in Beton modelliert und ist heute im Faßberger Luftbrückenmuseum zu sehen. „Es hat unglaublich viel Spaß und Freude bereitet. Dies sind die Highlights im Alltag!“, sagte Claudia Dettmar-Müller anschließend und betonte, dass aufgrund der Vielzahl der Anfragen eine zweite Lesung durchgeführt werden sollte. Der Termin dazu würde rechtzeitig bekanntgegeben.

Tolle Lesung in Caféhausatmosphäre

Der neue Bild- und Erzählband war kurz vor Jahresende 2016 erschienen und beschreibt in Wort und Bild das Leben währende der Berliner Luftbrücke in den Jahren 1948/49. Das Buch lebt von den fantastischen Aufnahmen der Fotografin Bianca Paulsen aus Faßberg sowie den emotionalen Zeitzeugengeschichten. „Ohne die künstlerischen Fotoarbeiten von Bianca Paulsen und der tollen Mitarbeit unserer Protagonisten wäre dieses Werk nicht zustande gekommen. Wir sind wirklich sehr dankbar, dass uns Frau Dettmar-Müller die Gelegenheit gegeben hat, unser Buch in dieser einzigartigen Caféhausatmosphäre vorstellen zu dürfen. Noch mehr hat uns natürlich gefreut, dass sie auch persönlich gelesen hat!“, resümierte Hicks. Das Buch kostet 19,95 Euro und ist über den Förderverein für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin (Email: kontakt@luftbrueckenmuseum.de), in der Hermannsburger Missionsbuchhandlung sowie in der Touristinformation in Müden und im Pressefachgeschäft Dagmar Peters in Müden erhältlich.

 


Tolle Lesung in Caféhausatmosphäre: Paul Hicks mit Horst Fandre, Ludger Osterkamp und Claudia Dettmar-Müller (v.l.).
Foto: Bianca Paulsen


„Es hat unglaublich viel Spaß und Freude bereitet“: Claudia Dettmar-Müller las aus dem neuen Bild- und Erzählband.
Foto: Bianca Paulsen


Der neue Bild- und Erzählband „Ich stehe heute hier als Berliner Luftbrückenkind“ ist seit kurzem auf dem Markt.
Foto: Bianca Paulsen

Bild- und Erzählbandes „Ich stehe heute hier als Berliner Luftbrückenkind“

Die Buchvorstellung am 9. Dezember 2016 im Faßberger Rathaus war ein voller Erfolg. Unser Dank nochmal an den Bürgermeister und die Gemeinde, die uns toll unterstützt haben.

Mit der Veröffentlichung des neuen Bild- und Erzählbandes „Ich stehe heute hier als Berliner Luftbrückenkind“ ist ein Buch auf den Markt gekommen, das die Berliner Luftbrücke in den Jahren 1948/49 lebendig und „bunt“ wiedergibt. Das Buch lebt von fantastischen Bildern und einzigartigen Geschichten der Zeitzeugen. Ohne deren tolle Mitwirkung wäre dieses Werk nicht zustande gekommen. Die persönlichen Erlebnisse geben diesem Buch die Würze und präsentieren die Luftbrücke in einem sehr emotionalen Licht, das gelesen werden muss!

Ein tolles Weihnachtsgeschenk für 19,95€ plus 2,60€ Versand.

Anfragen und Bestellungen über kontakt@luftbrueckenmuseum.de

Weitere Verkaufsstellen sind:

  • Touristinformation in Müden/Örtze
  • Pressefachgeschäft Dagmar Peters, Hauptstraße 5 in Müden/Örtze.

Viel Spaß beim lesen…

Nachfolgend noch einige Impressionen von der Vorstellung des Buches:

Bild- und Erzählband portraitiert Akteure und Betroffene in Faßberg und Berlin Menschen der Luftbrücke

FASSBERG. Die Berliner Luftbrücke hat viele Aspekte. Einer ist die logistische Leistung, mit der täglich allein an Kohle zeitweise das Volumen von 175 Güterwaggons von Westdeutschland nach Westberlin geflogen wurde. Ein anderer ist das politische Kräftemessen zwischen West und Ost. Mit einem ganz anderen Aspekt beschäftigt sich jetzt der Erzähl- und Bildband „Ich stehe heute hier als Berliner Luftbrückenkind“. Er stellt die Menschen in den Mittelpunkt, die die Luftbrücke miterlebt haben: die Akteure, zum Beispiel beim Kohlen verladen auf dem Fliegerhorst Faßberg, ebenso wie die Empfänger im blockierten Berlin.

 

Heute wurde das Buch im Rathaus Faßberg vorgestellt. Bürgermeister Frank Bröhl machte deutlich, warum die Luftbrücke für Faßberg eine besondere Bedeutung habe: „Die Luftbrücke hat für unseren jungen Ort mit Identitätsfindung zu tun. Faßberg wurde geplant, um Krieg führen zu können. Nach 1945 gab es einen Wechsel und die großartige Leistung der Luftbrücke.“ Rund ein Viertel der transportierten Güter seien von hier ausgeflogen worden. Damit sei von Faßberg auch eine „Brücke für Freiheit und Demokratie“ ausgegangen. Mit der Erinnerungsstätte Luftbrücke besitzt der Ort seit 1990 ein Museum, das an die Ereignisse zwischen Juni 1948 und Mai 49 erinnert. Der Vorsitzende des Trägervereins der Erinnerungsstätte, Paul Hicks, verfolgte das Ziel, „die Luftbrücke wieder aktiver in den gesellschaftlichen Fokus zu rücken und das Thema attraktiv zu vermitteln“.

Er wolle mit diesem Projekt direkt auf Menschen zugehen und sie emotional begeistern. Das gehe am besten über Zeitzeugenberichte und tolle Bilder. Letztere hat – abgesehen von den historischen Aufnahmen – Fotografin Bianca Paulsen beigesteuert. Die Faßbergerin hat sich an den alten Dokumenten orientiert und die Menschen an den Plätzen, teilweise auch in denselben Posen aufgenommen, in denen sie 1948/49 schon einmal fotografiert wurden. „Es war für mich eine Reise in die Vergangenheit und Gegenwart gleichzeitig“, sagt Paulsen, die sowohl in Berlin als auch in Faßberg fotografiert hat und auch für die Gestaltung des Buches verantwortlich zeichnet. Die Texte hat Paul Hicks anhand von Interviews mit Zeitzeugen verfasst. Am Textteil mitgewirkt hat außerdem Ludger Osterkamp, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin, der sich wissenschaftlich schon zuvor mit der Luftbrücke auseinandergesetzt hat.

 

„Der Band verzichtet bewusst darauf, Zahlen und Fakten nachzuerzählen“, stellte Dr. Stephan Lütgert, Leiter des Erdölmuseums Wietze, in seiner Ansprache fest. Statt dessen setze er Menschen ins Bild, die in der Geschichtsschreibung nur am Rande vorkämen und verdeutliche den Alltag der Luftbrücke. Über die spektakuläre Versorgung Berlins aus der Luft, meinte der Geograph und Archäologe „In dieser Zeit wurde scheinbar Unmögliches möglich.“ Die Luftbrücke sei ein Weg zwischen militärischer Konfrontation und Rückzug gewesen. „Keiner wusste, wie lange das geht.“

 


Paul Hicks mit Horst Fandre, Bianca Paulsen und Dr. Stephan Lütgert (v.l.)

Ich stehe heute hier als Berliner Luftbrückenkind;
von Bianca Paulsen, Paul Hicks und Ludger Osterkamp

MHD Druck und Service GmbH Hermannsburg
ISBN 978-3-00-055263-2
19,95 Euro

Santa Claus empfing Kinder im historischen FASSBERG FLYER

Luftbrückenmuseum Faßberg eröffnete wieder den Adventskalender

FASSBERG. Die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in Faßberg hatte wieder den Start des diesjährigen Adventskalenders des Verkehrsvereins Müden/Örtze e.V. eingeläutet. Im historischen Rosinenbomber, dem FASSBERG FLYER, verteilte Santa Claus kleine Präsente. Insgesamt waren gut 70 Kinder mit ihren Eltern in das Luftbrückenmuseum gekommen, um Santa zu sehen sowie bei Stockbrot und heißem Kakao einen weihnachtlichen Nachmittag zu verbringen. Die Ganztagsgruppe des DRK Kindergartens Villa Sonnenschein hatte zuvor mit den beiden Liedern „Eine Tür, eine Tür“, und „Rudolf The Rednosed Reindeer“ begeistert. Auch die Kinder des evangelischen Kindergartens Hasenheide hatten mit den Liedern vom Nikolaus und „In der Weihnachtsbäckerei“ sehr zur vorweihnachtlichen Stimmungen beigetragen.
„Trotz des Nieselregens und ungemütlichen Wetters haben wir uns sehr gefreut, dass wieder so viele Kinder bei uns waren und Santa Claus treffen konnten. Es war ein wirklich schöner Nachmittag, den wir alle sehr genossen haben. Jetzt ist der Advent richtig eingeläutet!“, so der Vorsitzende des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V., Paul Hicks. Die Geschichte des Santa Claus im Rosinenbomber geht auf eine Initiative von Faßberger Piloten zurück, die während der Luftbrücke Berlin in den Jahren 1948/49 für nahezu 10.000 Kinder Geschenke und kleine Gaben von Faßberg aus in die blockierte Stadt geflogen hatten.

Stockbrot und heißer Kakao vor dem Rosinenbomber in Faßberg.
Foto: Josefine Rudolf, TAusbZLw

Santa Claus empfing die Kinder im FASSBERG FLYER.
Foto: Josefine Rudolf, TAusbZLw

Big Band der Bundeswehr gastiert zum zweiten Mal in Faßberg

Musikalisches Konzerthighlight auf dem Schützenplatz

FASSBERG. Zum 60-jährigen Jubiläum der Bundeswehr in Faßberg gastiert am Mittwoch, den 22. Juni 2016 die Big Band der Bundeswehr auf dem Schützenplatz in Faßberg. Bereits zum zweiten Mal nach 2014 konnte die Show Band für ein Open Air Gastspiel in Faßberg gewonnen werden. Ab 20 Uhr präsentiert Bandleader Oberstleutnant Timor Oliver Chadik mit seinen Musikern ein zweistündiges Feuerwerk aus Swing, Rock und Pop. Das Open Air Benefizkonzert ist eine musikalische Show der Extraklasse. Den Konzertbesucher erwarten mehr als 120 Minuten beste Unterhaltung durch eine musikalische Top-Performance der Musiker in Uniform. Mit Sängern Bwayla aus Sambia hat die Band zudem eine überaus attraktive und stimmgewaltige Solistin in ihren Reihen. Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei!!

Zwei Stunden live Concert

Die Band spielt im Jahr mehrere Open Air Konzerte und ist in mehr als 50 Hallen zu Gast. Im vergangenen Jahr haben mehr als 150.000 Live- Konzertbesucher die ausgeklügelte Bühnenshow der Big Band der Bundeswehr gesehen. Es wird kein Eintritt erhoben! Dennoch wird um Spenden für den Förderverein für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in Faßberg und den Präventionsrat Gemeinde Faßberg gesammelt. Beide Institutionen stehen an der Spitze vieler kultureller und gesellschaftlicher Veranstaltungen in der Gemeinde und sind ein belebendes Element des öffentlichen Lebens. Das Organisationsteam freut sich auf Ihren Besuch.

160622_TAusbZLw_BigBandBw in Faßberg 2016_Bühne_Carsten König_1920Eine Performance der Extraklasse: Die Big Band der Bundeswehr spielt am 22. Juni 2016 in Faßberg.
Foto: Carsten König, TAusbZLw

160622_TAusbZLw_BigBandBw in Faßberg 2016_Publikum_Carsten König_1920Big Band der Bundeswehr on Tour: Ab 20 Uhr präsentiert die Showband ein zweistündiges Livekonzert auf dem Schützenplatz in Faßberg.
Foto: Carsten König, TAusbZLw

 

160622_TAusbZLw_BigBandBw in Faßberg 2016_Plakat_Carsten König

Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in Faßberg startete in neue Saison

Christel und Hannes Adam aus Hambühren waren die ersten Besucher

Von Paul Hicks

FASSBERG. Es gab zwar nicht den großen Menschenansturm, aber zur Eröffnung der Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin (ELB) in Faßberg hatten sich dennoch einige Gäste auf den Weg in den Nordkreis gemacht. Mit Christel und Hannes Adam aus Hambühren konnte Fred-Oliver Ohm, Vorstandsmitglied des Fördervereins für die Erinnerungsstätte e.V., die ersten Besucher im Museum willkommen heißen. Das Ehepaar war mit seinen Enkeln Fynn-Ole und Stian-Lasse nach Faßberg gefahren, um die Erinnerungsstätte nach der Winterpause zu besichtigen. Zur Begrüßung erhielten sie einen Kaffeebecher mit dem Logo des Fassberg Flyers. Der Fassberg Flyer ist das Prunkstück der Ausstellung und wurde während der Berliner Luftbrücke in den Jahren 1948/49 von Faßberg aus als Werkstatt- und Verbindungsflugzeug eingesetzt. Heute wird diese original Douglas DC-3 nicht nur als museales Objekt sondern auch als Trauzimmer der Gemeinde Faßberg genutzt. „Ich freue mich sehr, dass unser Museum nun wieder geöffnet ist. Nachdem wir im vergangenen Jahr bereits eine standesamtliche Trauung hatten, haben für dieses Jahr bereits drei Paare entschieden, sich im Rosinenbomber das Ja-Wort zu geben. Auch wurde die Winterpause genutzt, um einige Veränderungen in der Ausstellung vorzunehmen“, sagte der Vorsitzende des Fördervereins, Paul Hicks.

540.000 Tonnen Kohle von Faßberg nach Berlin

Von Faßberg aus transportierten amerikanische und britische Flugzeuge rund 540.000 Tonnen Kohle nach West Berlin. Nahezu jedes Stückchen Kohle, dass die Berliner wärmte oder ihnen Licht gab, wurde in Faßberg verladen und auf dem Luftweg verbracht. Ebenso präsentiert die ELB die Leistungen der 5.000 deutschen Arbeiter, die im Lager Trauen untergebracht und die Kohle verladen haben. Die ebenfalls auf dem Freigelände der Erinnerungsstätte aufgestellten zwei Segmente der Berliner Mauer, eine Berliner Litfasssäule und der Rattenfänger aus Hameln runden das historische Bild ab, das von der Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in Faßberg gezeigt wird. Weitere Informationen erhalten Sie auch im Internet unter www.luftbrueckenmuseum.de. Die Öffnungszeiten des Luftbrückenmuseums sind Montag bis Donnerstag 13 bis 17 Uhr sowie Samstag und Sonntag 13 bis 17 Uhr. Freitags Ruhetag. Der Eintritt beträgt 3 Euro pro Person. Für Gruppenführungen (mindestens fünf Personen) nach vorheriger Anmeldung werden 20 Euro berechnet.

ELB Eröffnung Familie Adam Christel und Hannes Adam mit ihren Enkeln Fynn-Ole
und Stian-Lasse waren in 2016 die ersten Besucher in der Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in Faßberg.
Foto: Hicks

ELB Eröffnung Adam_Ohm
Ein Kaffeebecher mit DC-3 Logo zur Begrüßung:
Fred-Oliver Ohm mit Christel Adam aus Hambühren.
Foto: Hicks

Lebendige Ausstellung über die Blockade und Luftbrücke Berlin in Faßberg

Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin eröffnet am 19. März 2016

 

FASSBERG (ph). Am Samstag, den 19. März um 13 Uhr öffnet die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin (ELB) in Faßberg wieder die Türen. Dann sind das Gelände und die Nissenhütten wieder für Besucherinnen und Besucher offen und bieten einmalige Einblicke in die Zeit der Luftbrücke Berlin in den Jahren 1948/49. Bis zum 16. Oktober sind nicht nur die Nissenhütten und Kohlewaggons zu besichtigen sondern natürlich auch der original FASSBERG FLYER. „Auch in diesem Jahr kann unser Rosinenbomber wieder für Trauungen genutzt werden. Wir haben bereits zwei Anmeldungen. Vielleicht werden es ja noch ein paar mehr“, so der Vorsitzende des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V., Paul Hicks. Von Faßberg aus transportierten amerikanische und britische Flugzeuge rund 540.000 Tonnen Kohle nach West Berlin. Nahezu jedes Stückchen Kohle, dass die Berliner wärmte oder ihnen Licht gab, wurde in Faßberg verladen und auf dem Luftweg verbracht.

Die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in Faßberg ist am 19. März 2016 ab 13 Uhr wieder geöffnet. Foto: Chris Böttcher, TAusbZLw
Die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in Faßberg ist am 19. März 2016 ab 13 Uhr wieder geöffnet.
Foto: Chris Böttcher, TAusbZLw

Auf dem Gelände befinden sich auch zwei geschlossene Eisenbahnwaggons, in denen die Kohle aus dem Ruhrgebiet nach Faßberg transportiert wurde. Foto: Chris Böttcher, TAusbZLw
Auf dem Gelände befinden sich auch zwei geschlossene Eisenbahnwaggons, in denen die Kohle aus dem Ruhrgebiet nach Faßberg transportiert wurde. Foto: Chris Böttcher, TAusbZLw

Ebenso präsentiert die ELB die Leistungen von 5.000 deutschen Arbeitern, die im Lager Trauen untergebracht und für das Verladen der Kohle zuständig waren. Die ebenfalls auf dem Freigelände der Erinnerungsstätte aufgestellten zwei Segmente der Berliner Mauer sowie der Original FASSBERG FLYER runden das historische Bild ab, das von der Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in Faßberg gezeigt wird. Weitere Informationen erhalten Sie auch im Internet unter www.luftbrueckenmuseum.de. Die Öffnungszeiten des Luftbrückenmuseums sind Montag bis Donnerstag 13 bis 17 Uhr sowie Samstag und Sonntag 13 bis 17 Uhr. Freitags Ruhetag. Der Eintritt beträgt 3 Euro pro Person. Für Gruppenführungen (mindestens fünf Personen) nach vorheriger Anmeldung werden 20 Euro berechnet.

 

Rückblick auf bewegtes Jahr 2015 und Ausblick auf ein spannendes 2016

Mitgliederversammlung Förderverein Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin

FASSBERG. Der Förderverein für die 2016-02-18_Der_neue_Kurator_stellt sich_vorErinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in Faßberg hatte zur Mitgliederversammlung 2016 in das Soldatenheim Oase Faßberg geladen. Dazu konnte der Vorsitzende, Paul Hicks, insgesamt 25 Vereinsmitglieder begrüssen. In diesem Jahr stand die Vorstandswahl auf der Tagungsordnung. Sowohl der Vorsitzende, Paul Hicks, als auch der 2. Vorsitzende, Ludger Osterkamp, wie auch der Schatzmeister, Gerhard Källner, und die beiden Beisitzer Fred-Oliver Ohm und Rolf Bornheber, wurden im Amt bestätigt. Neben den beiden Ehrenmitgliedern, Rainer Kruppik und Jens-Uwe Müller, konnte Hicks auch den Kommandeur des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe, kurz TAusbZLw, Oberst Gerhard Hewera, begrüssen. Zu Beginn der Versammlung wurde den Opfern der Luftbrücke gedacht. Anschließend legte der Vorsitzende seinen Rechenschaftsbericht vor und hielt fest, dass das vergangene Jahr ganz im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums des Museums stand. 2016-02-18_Der_neue_VorstandDazu fand Anfang März 2015 ein Empfang im Flieger horst-Club statt, bei dem neben dem Initiator des Museum, Rainer Kruppik, auch der zweite Gründungsvater der Erinnerungsstätte, Siegbert Tintemann, anwesend war, der dann ebenfalls zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Desweiteren wurde der neue Leiter der Militärgeschichtlichen Sammlung Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin des TAusbZLw, Hauptmann Martin Sagehorn, vorgestellt. „Ich freue mich sehr, dass er diese Aufgabe übernommen hat. Hauptmann Sagehorn hat bereits viele Ideen für die Neugestaltung der Ausstellung, die wir gemeinsam in die Tat umsetzen werden“, so Hicks.

Rückblick auf zwei tolle Veranstaltungen

Versammlung ELB 2016_DC3_16_9Der jährliche Gedenktag zum Ende der Luftbrücke Faßberg – Berlin am 27. August fand wieder unter reger Beteiligung der Bundeswehr und vieler Besucher auf dem Platz der Luftbrücke in Faßberg statt. Am 28. August wurde zudem das erste Brautpaar im historischen ‚FASSBERG FLYER‘ standesamtlich getraut. „Für das Jahr 2016 haben wir bereits zwei weitere Anmeldungen. Wir freuen uns schon sehr, diese beiden Paare bei uns begrüssen zu können. Vielleicht traut sich ja noch ein Paar“, sagte Paul Hicks mit einem Augenzwinkern. Darüber hinaus hatte die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin am 1. Dezember erstmalig den Start des Adventskalenders des Verkehrsvereins Müden/Örtze e.V. eingeläutet. Dazu hatte der Förderverein in das Luftbrückenmuseum eingeladen und Santa Claus empfing im ‚Rosinenbomber‘ gut 60 Kinder und überreichte kleine Präsente. „Bei Stockbrot und heißem Kakao haben wir dann diesen erfolgreichen Abend ausklingen lassen und uns mit dem Verkehrsverein darauf verständigt, den Adventskalender immer am 1. Dezember bei uns im Museum starten zu lassen“, freute sich Hicks.

Ausblick – 60 Jahre Bundeswehr in Faßberg

Das kommende Jahr steht ganz im Zeichen „60 Jahre Bundeswehr am Fliegerhorst Faßberg“. Dazu wird neben weiteren Veranstaltungen über das Jahr verteilt, am 22. Juni die Big Band der Bundeswehr ab 20 Uhr zu einem Benefizkonzert auf dem Schützenplatz Faßberg gastieren. Der Förderverein wird einer der Nutznießer dieses Konzertes sein und gemeinsam mit dem Förderverein Präventionsrat Faßberg e.V. den Spendenerlös erhalten. Mit der Vorstellung des neuen Internetauftritts wurde die Tagesordnung schließlich komplettiert. Die Adresse lautet www.luftbrueckenmuseum.de. Zudem wurde eine Fundraising-Seite unter http://airliftberlin.memorial eingerichtet, um das avisierte Kultur- und Besucherzentrum mit zu finanzieren.

Luftbrückenmuseum öffnet am 19. März 2016

Das Luftbrückenmuseum startet am Samstag, Versammlung ELB 2016_Eingangsbereich_16_9den 19. März in die neue Saison und wird bis zum 16. Oktober 2016 geöffnet sein. „Für Samstag, den 12. März 2016 um 9 Uhr laden wir wieder alle Mitglieder ein, um den Frühjahrsputz durchzuführen. Ich würde mich freuen, wieder viele helfende Hände begrüssen zu können“, unterstrich der Vorsitzende abschließend.

 

Luftbrückenmuseum Faßberg eröffnete den Adventskalender 2015

Santa Claus empfing Kinder im historischen Rosinenbomber

FASSBERG. Die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in Faßberg hat den Start des diesjährigen Adventskalenders des Verkehrsvereins Müden/Örtze e.V. eingeläutet. Dazu hatte der Förderverein für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in das Luftbrückenmuseum nach Faßberg eingeladen. Im historischen Rosinenbomber, dem FASSBERG FLYER, empfing Santa Claus die Kinder und überreichte kleine Präsente. Insgesamt hatten sich gut 65 Kinder mit ihren Eltern in der Luftbrücke eingefunden, um Santa zu sehen sowie bei Stockbrot und heißem Kakao einen weihachtlichen Nachmittag zu verbringen. Die Nachmittagsgruppe des evangelischen Kindergartens an der Hasenheide hatte zuvor das Winterlied „Jingle Bells“ gesungen. Die Geschichte des Santa Claus im Rosinenbomber geht auf eine Initiative von Faßberger Piloten zurück, die während der Luftbrücke Berlin in den Jahren 1948/49 für nahezu 20.000 Kinder Geschenke und kleine Gaben von Faßberg aus in die blockierte Stadt geflogen hatten. „Es war ein toller Auftakt unseres diesjährigen Adventskalenders. Wir haben uns darauf geeinigt, diesen Event nunmehr an jedem 1. Dezember hier im Luftbrückenmuseum starten zu lassen“, so die einhellige Meinung von Michael Hoffmann, Sprecher des Verkehrsvereins Müden/Örtze e.V., und Paul Hicks, Vorsitzender des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in Faßberg.

Adventskalender_Stockbrot

Stockbrot und heißer Kakao vor dem
Rosinenbomber in Faßberg.
Foto: Carsten König, TAusbZLw

Adventskalender_Jingle BellsDie Nachmittagsgruppe des evangelischen Kindergartens Hasenheide sangen das Winterlied Jingle Bells.
Foto: Carsten König, TAusbZLw

Adventskalender_SantaSanta Claus empfing die Kinder im
FASSBERG FLYER.
Foto: Carsten König, TAusbZLw