Author Archives: Stephan Sandner

„Alles wegen zwei Streifen Kaugummi!“

Einladung zur Ausstellung „Gail Halvorsen: Stationen seines Lebens“

Gail Halvorsen vor dem Bugrad eines Rosinenbombers

Am 10. Oktober 2022 wäre Col. ret. Gail Halvorsen 102 Jahre alt geworden.

Bekannt als „Onkel Wackelflügel“ oder als „Candy-Bomber“ war er das Gesicht der Berliner Luftbrücke 1948/49. Leider ist er in diesem Jahr am 16. Februar verstorben.

In Gedenken an seine Leistungen hat der Förderverein Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in seinem Gelände eine Sonderausstellung mit Stationen seines Lebens initiiert.

Die Galerie wird vom 10. Oktober 2022 bis zum Saisonende am 31. Oktober 2022 zu besichtigen sein.

Wir laden Sie herzlich zum Besuch der Ausstellung in die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in den Waldweg in 29328 Faßberg ein.

Gail Halvorsen Briefe lesend

Luftbrückengedenkveranstaltung in Faßberg

Am 27. August 1949 flog das letzte mit Kohle beladene Flugzeug von Faßberg nach Berlin. Damit fand nach 14 Monaten die Berliner Luftbrücke ihren Abschluss in Faßberg. Fast 540.000 Tonnen Kohle wurden so bis zu diesem Zeitpunkt von Faßberg aus nach Berlin transportiert. Eine enorme Leistung aller beteiligten Menschen, die in diesem kleinen Heideort vollbracht wurde. Seit einigen Jahrzehnten wird dieses Datum als Anlass genommen, genau auf diese besondere Zeitspanne in Faßberg zu erinnern.

In diesem Jahr fand die Gedenkfeier am Montag den 29. August auf dem Platz der Luftbrücke im Herzen der Gemeinde statt. Etwa 100 Besucher und Besucherinnen, Bürger und Bürgerinnen, Soldaten und Soldatinnen waren gekommen, um mit der kleinen Gedenkfeier ihren Respekt den anwesenden Zeitzeugen und allen Verstorbenen der Luftbrücke zu erweisen.

Oberstleutnant Osterkamp hielt als 1. Vorsitzender des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in Faßberg eine Ansprache, in der er den Bogen der Blockade und Luftbrücke bis hin zum derzeitigen Ukrainekonflikt schlug. Hierbei stellte er treffende Vergleiche zu damals und heute auf und verurteilte die von Russland begonnenen Aggressionen in der Ukraine.

Oberstleutnant Osterkamp spricht vor den Gästen derGedenkveranstaltung
Oberstleutnant Ludger Osterkamp (am Rednerpult) mit Oberstleutnant Thomas Manfred Propp, Bürgermeisterin Kerstin Speder, Lieutenant-Colonel Pierre Nuttin, Keith Orton, Oberst Andreas Erber, Oberstleutnant Mathias Intrau und Hauptmann Martin Sagehorn (v.r.).
Foto: Anne Yates

Austausch mit Zeitzeugen

Der Leiter der Militärgeschichtlichen Sammlung des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe, Hauptmann Martin Sagehorn, freute sich besonders auf den ersten Austausch mit den Zeitzeugen nach den coronabedingten Einschränkungen und über die Teilnahme der Vertreter der Royal British Legion Bergen-Hohne.
„Mit der Anwesenheit der Vertreter der Royal British Legion und den Soldaten der Deutsch-Französischen Ausbildungseinrichtung TIGER fühlen wir uns besonders geehrt, zeigt es doch den Stellenwert von gelebter Verbundenheit“ so Sagehorn.
Bei einem anschließenden kleinen Empfang im Rathaus freuten sich Bürgermeisterin Kerstin Speder und OTL Osterkamp über gut 50 geladene Gäste, welche die Gelegenheit nutzten, mit den Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen und noch den einen oder anderen Punkt im persönlichen Austausch zu erfahren.

Luftbrückenmuseum ergänzt temporär seine Dauerausstellung

Zeitstrahl miterlebter Geschichte für Besuchende eröffnet

Die Stelen stehen im Außengelände des Luftbrückenmuseums Faßberg.
Foto: Martin Sagehorn

Seit dem 19. August lenkt das Luftbrückenmuseum Faßberg den Blick der Besucherinnen und Besucher nicht nur auf die vorhandene Dauerausstellung zum Thema Blockade Berlins und Alliierte Luftbrücke in den Jahren 1948/49, sondern auch auf einen besonderen Ausstellungsteil, der noch bis Sonntag, dem 25. September 2022 zu sehen sein wird. „Zum Welttag der humanitären Hilfe stellt das Museum mit fünf Stelen auf 20 Tafeln einige humanitäre Eckpfeiler unserer jüngeren Geschichte dar. Dies ist sozusagen ein Zeitstrahl der miterlebten Historie“, so der Vorsitzende des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in Faßberg, Oberstleutnant Ludger Osterkamp. Der Dreh- und Angelpunkt der Sonderausstellung ist die Luftbrücke Berlin, die als Basis für die dann aus Deutschland organisierte und durch die Bundeswehr unterstützte humanitären Hilfsaktionen in der jüngeren Vergangenheit dient. „Viele unserer Gäste werden sich noch an die diversen Hilfsaktionen erinnern und dennoch einige neu kennenlernen“. In einer Broschüre hatte das Ehepaar Schröder-Herdei aus Bremen davon gelesen und sich spontan entschlossen, während ihres Wochenendbesuch in der Lüneburger Heide das Luftbrückenmuseum zu besuchen. Die beiden Bremer waren tief beeindruckt von der Ausstellung und resümierten einhellig, dass „diese Zeiten in Erinnerung bleiben müssen und die Grundlage unseres Wohlstands bilden“.

Am Eröffnungstag übergab Ludger Osterkamp dem Ehepaar Schröder-Herdei aus Bremen ein kleines Care-Paket mit einer süßen Füllung.
Foto: Martin Sagehorn

Von Paul Hicks

GEMEINSAM gegen Corona!

Impfplakat

Die meisten Schutzmaßnahmen sind mittlerweile entfallen, aber die Pandemie ist noch nicht beendet.
Der sicherste Weg ist und bleibt das Impfen. Nutzen Sie die Chance zur Auffrischungsimpfung oder zur Grundimmunisierung.

Um diese Möglichkeit zu unterstützen, hat der Landkreis in Faßberg in Kooperation mit dem Förderverein der Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. eine Impfstation eingerichtet.
In den Monaten August, September und Oktober kommt das Mobile Impftermin des Gesundheitsamtes jeden Dienstag von 13:00 bis 17:00 Uhr zur Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin.

Impfungen sind ohne vorherige Terminvergabe möglich.
Die Impfstation ist über den Nebeneingang der Erinnerungsstätte am Waldweg erreichbar.

Sonderausstellung zum Welttag der humanitären Hilfe

Am 19.08. findet der diesjährige „Welttag der humanitären Hilfe“ statt. Dieser internationale Aktionstag würdigt die Arbeit der vielen humanitären Helfer und Helferinnen und fordert zur weiteren Unterstützung auf. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vieler Organisationen sind oft die Ersten bei Katastrophen und Notlagen und werden so oft zu unbesungenen Helden:innen.

Das Luftbrückenmuseum Faßberg zeigt vom 19.08.22 bis zum 25.09.22 im Bereich der Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin eine kleine Sonderausstellung, die von der Berliner Luftbrücke bis zu den aktuellen Hilfseinsätzen der Bundeswehr einen Einblick gewährt. Um sich ein Bild von den großen humanitären Hilfsleistung im 20. Jahrhundert zu machen, kann die Sonderausstellung im Rahmen des Besuches des Museums wahrgenommen werden.

Die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin am Waldweg ist täglich von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet und erwartet sie gerne.

Luftbrücken-AG der Grundschule Müden besucht Berlin

Auf den Spuren der Luftbrücke Berlin: 17 Schülerinnen und Schüler aus Müden waren nach der Corona-Zeit wieder für drei Tage in die Hauptstadt gereist, um auf den Spuren der Berliner Luftbrücke in den Jahren 1948/49 zu wandeln und das Projekt „Kindgerechtes Museum“ für das Luftbrückenmuseum Faßberg weiterzuführen. Nachdem die Luftbrücken-Arbeitsgemeinschaft (AG) der Grundschule Müden bereits in den Jahren 2019 und 2020 in Berlin waren, konnte der Faden für dieses Projekt in diesem Jahr wieder aufgenommen werden. „Leider konnte die Grundschule Faßberg aus terminlichen Gründen nicht an der dieser Fahrt teilnehmen und so nahmen nur die 17 Kinder unserer Luftbrücken-AG der Grundschule am Heidesee in Müden teil“, so Paul Hicks vom Luftbrückenmuseum Faßberg, der gemeinsam mit der Leiterin der Grundschule, Heike Conrads, und dem Leiter der Militärgeschichtlichen Sammlung des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe, Hauptmann Martin Sagehorn, sowie Sabrina Schwab die AG nach Berlin begleitet hatte.

Gleich nach der Ankunft stand bereits ein Besuch des Alliiertenmuseums in der Clay-Allee auf dem Programm. Begrüßt wurde die Gruppe durch Kurator Bernd von Kostka, der für die Kinder eine abwechslungsreiche und informative Tour durch das Museum vorbereitet hatte. Anschließend ging es dann zur Jugendherberge Berlin Ostkreuz, wo die Zimmer bezogen worden und bereits das Abendessen wartete.

Kurator Bernd von Kostka (h.l.) vom Alliierten Museum im Gespräch mit den Kindern in einem ehemaligen Luftfahrzeug der Royal Air Force.
Foto: Sabrina Schwab

Bernauer Straße und Tränenpalast

Der zweite Tag begann mit einem Besuch in der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße, wo Zoraya López von der Stiftung Berliner Mauer eindrucksvoll über den Außenbereich mit den Resten der Berliner Mauer führte. „Wie kam es zur Teilung, wann wurde die Mauer gebaut, warum gab es die Luftbrücke und wann fiel die Mauer? Diese und viele weitere Aspekte waren Teil des intensiven Austausches zwischen den Kindern und Zoraya López“, so Hicks.

Eindrucksvolle Führung durch Zoraya López über den Außenbereich der Stiftung Berliner Mauer.
Foto: Sabrina Schwab

Danach ging es Fuß in Richtung Berlin-Mitte. Auf dem Weg dorthin konnten die Kinder mit dem Tränenpalast einen überaus erfahrungsreichen Platz der Berliner Teilung erkunden. Die Ausstellung „Ort der deutschen Teilung“ zeigt am historischen Ort, wie es zur Gründung der zwei deutschen Staaten und zum Bau der Berliner Mauer kommt, wie die Zoll- und Passkontrollen im Tränenpalast und die Überwachung am Grenzübergang Friedrichstraße funktionieren.

Die Kinder der Luftbrücken-AG erkunden den Tränenpalast.
Foto: Sabrina Schwab

Britische Botschaft und Luftwaffenmuseum Gatow

Anschließend ging es für die Kinder zu Fuß weiter zur Britischen Botschaft in der Wilhelmstraße. Empfangen wurde die Gruppe von Luftwaffenattaché (Air Attaché), Group Captain Mark Heffron, der zunächst auf die Geschichte der britischen Botschaft einging und dann über sein Wirken als Luftwaffenattaché erzählte. Viele Fragen der Kinder drehten sich um die Zeit der britischen Streitkräfte in Berlin und deren Wirken während der Luftbrücke in den Jahren 1948/49. Aber es wurden auch Fragen zu den Aktivitäten der heutigen Streitkräfte gestellt und den heutigen Beziehungen zur Deutschen Luftwaffe.

Die Müdener Gruppe vor der Britischen Botschaft.
Foto: Sabrina Schwab

Abgerundet wurde der Trip nach Berlin am darauffolgenden Tag mit einem Besuch im Luftwaffenmuseum Berlin-Gatow. Dort warteten bereits Stephan Horn vom Luftwaffenmuseum Gatow und Wolfgang Schmidt, der als Zeitzeuge den Kindern Rede und Antwort zu seiner Zeit während der Berliner Luftbrücke stand. Wolfgang Schmidt lebte als Kind und Jugendlicher direkt auf dem Flugplatz der Royal Air Force Gatow, weil sein Vater als deutscher Ingenieur mit für den reibungslosen Ablauf des Luftbrückenverkehrs am Boden verantwortlich war. „Für uns alle war es wieder ein überaus informativer Trip nach Berlin und wir konnten erneut intensiv in die Berliner Geschichte eintauchen“, so Heike Conrads in ihrem persönlichen Resümee. „Vielen Dank zudem an alle verantwortlichen Stellen, die uns diese Fahrt ermöglicht haben“.

von Paul Hicks

45. Internationaler Museumstag – Museen mit Freude entdecken!

Am Sonntag, den 15. Mai 2022 wird der Internationaler Museumstag gefeiert!

Der Internationale Museumstag findet im Jahr 2022 bereits zum 45. Mal statt. Ziel des Museumstages ist es, auf die Museen in Deutschland und weltweit aufmerksam zu machen und Besucherinnen und Besucher einzuladen, die Vielfalt der Museen zu erschließen.

Auch die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin ist in diesem Jahr dabei und wir laden zum Entdecken ein. Für Jung und Alt, ob groß oder klein, für jeden wird etwas dabei sein.
An diesem Tag öffnen wir unsere Tore bereits ab 10.00 Uhr und der Eintritt ist kostenfrei.
(Spenden sind trotzdem gerne gesehen).

Planen Sie einen Sonntagsausflug und besuchen Sie unser kleines Schmuckstück in Faßberg.

Eingangsbereich Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin.
Foto: Carsten König

(Zeit)Zeugenaufruf zum Ort und zum Fliegerhorst

Derzeit läuft unter Federführung des Militärhistorischen Museums -Flugplatz Berlin-Gatow (MHM Gatow)- in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Faßberg und dem Technischen Ausbildungszentrum der Luftwaffe ein Geschichtsprojekt unter dem Arbeitstitel:

„Faßberg – Schwieriges Erbe und lebendige Geschichte“.

Dabei soll die folgende Fragestellung gelöst werden:

  • Entstehung und Geschichte des Fliegerhorst Faßberg und des Ortes Faßberg als Standort von Luftstreitkräften epochenübergreifend (1930er Jahren bis um die Jahrtausendwende);
  • Faßberg als Ort/Gemeinde mit seinem Gebäudeensemble.

So wird Technikgeschichte als Teil der Kulturgeschichte verstanden, bei der der Mensch im Fokus steht. Bei diesem Geschichtsprojekt geht es zunächst um die wissenschaftliche Recherche von Quellenmaterial, d.h. was existiert an Texten, Literatur, Dokumenten sowie an historischen Foto -, Film- und Audiodateien. Aber es geht auch um Objekte, persönliche Gegenstände, die zur Geschichte des Ortes beziehungsweise der Gemeinde Faßberg und des Fliegerhorstes Faßberg von den 1930er Jahren bis um die Jahrtausendwende passen. Ein Nachlass von Eltern oder Großeltern kann für uns bedeutsam sein. Ganz wichtig sind uns aber die noch lebenden (Zeit)Zeugen, die aus eigener Erfahrung berichten können. Eine wissenschaftliche Auswertung und Zusammenfassung wird anschließend zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Die mit diesem Projekt beauftragten Historiker, Dr. Dannenberg und Dr. Donath, werden am Dienstag, dem 10. Mai und am Mittwoch, dem 11. Mai 2022 zu Dokumentationszwecken in Faßberg sein. Deshalb bitten wir mögliche (Zeit)Zeugen um Mitwirkung. Wir suchen Menschen aus der gesamten Gemeinde Faßberg, die zu den obigen Themen berichten können. Wenn wir die persönlichen Erinnerungen und Erfahrungen aus der Anfangszeit von Faßberg jetzt nicht sammeln, werden sie über kurz oder lang verloren sein. Wir suchen Interviewpartner die bereit sind, vor laufendem Mikrofon über ihr Leben in und um Faßberg sowie über ihre Erfahrungen zu sprechen. Dabei geht es z.B. um Fragen zum Alltag, zum Umgang mit dem stets präsenten Militär, zur eigenen Meinung, zu besonders erinnerungswürdigen Momenten und einschneidenden Erlebnissen. Ein kleines professionelles Team wird die Interviews betreuen, deren Länge in erster Linie vom jeweiligen Zeitzeugen und der persönlichen Geschichte abhängt. Aufnahmeort und -art können im Einzelfall besprochen werden. Es besteht auch die Möglichkeit, das Interview anonymisiert durchzuführen. Bei Interesse freuen wir uns sehr über eine Kontaktaufnahme:

Ansprechpartner sind:

Ludger Osterkamp
Tel.: 0172/5467082 oder 05055/941588
E-Mail: L_Osterkamp@web.de

Martin Sagehorn
Tel.: 05055/17-21450
E-Mail: MartinSagehorn@bundeswehr.org

Nachruf

Am Mittwoch, den 16. März 2022 verstarb nach kurzer schwerer Krankheit unsere langjährige Mitarbeiterin in der Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin, Frau Bärbel Schönfelder, im Alter von nur 63 Jahren. Mit großer Betroffenheit und in tiefer Trauer haben wir die Nachricht vom Tod aufgenommen, da wir erst im Oktober letzen Jahres Frau Schönfelder aus unserer Mitte in den Ruhestand verabschiedet hatten. Frau Schönfelder arbeitete über viele Jahre an der Kasse des Luftbrückenmuseums und stand den Besuchern auch für Fragen zur Verfügung. Sie war eng mit der Erinnerungsstätte verbunden und hat gerne ihren Dienst im Museum geleistet. Wir haben sie als freundliche und engagierte Mitarbeiterin kennengelernt und werden sie nicht vergessen.

Wir verabschieden uns in Dankbarkeit von einem liebenswerten Menschen und sind in diesen Tagen der Trauer in Gedanken bei ihrer Familie und wünschen Zeit viel Kraft und Ausdauer.

Förderverein Luftbrücke Berlin e.V.
Der Vorstand

Saisoneröffnung im Luftbrückenmuseum Faßberg

Ludger Osterkamp mit Annika Böhm und Arne Pickhert (v.l.) im Luftbrückenmuseum Faßberg.
Foto: Martin Sagehorn

Zur Saisoneröffnung 2022 im Luftbrückenmuseum Faßberg konnte der 1. Vorsitzende des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in Faßberg, Ludger Osterkamp, mit Annika Böhm und Arne Pickhert die ersten Gäste begrüßen. Beide sind in Faßberg groß geworden, leben jedoch mittlerweile außerhalb der Gemeinde. Osterkamp überreichte beiden eine Luftbrückentasse mit dem historischen ‚FASSBERG FLYER‘ als kleines Begrüßungsgeschenk. Sowohl Annika Böhm als auch Arne Pickhert finden oft den Weg zurück in ihre Heimat und heute führte dieser Weg direkt ins Museum. Bei ihrem Besuch der Ausstellung stand der ‚FASSBERG FLYER‘ im besonderen Mittelpunkt, denn dieser wurde anschließend als Location für die in 2023 stattfindende Hochzeit der beiden als Trauzimmer ausgewählt. Seit einigen Jahren bereits werden in diesem Rosinenbomber immer wieder Ehen geschlossen, denn das Flugzeug ist eines der Orte, in denen sich Menschen in der Gemeinde Faßberg trauen lassen können. Nun steht auch fest, dass sich Annika Böhm und Arne Pickhert im September 2023 hier das Ja-Wort geben werden. „Zudem gilt ab Sonntag, dem 3. April dann auch im Museum das gelockerte Hygienekonzept. Das ermöglicht dann wieder die Nutzung der Tablets und eröffnet so die Möglichkeit der Spurensuche für die Kinder ab 10 Jahren“, betonte der 1. Vorsitzende abschließend.
Von Paul Hicks