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Big Band der Bundeswehr gastiert zum zweiten Mal in Faßberg

Musikalisches Konzerthighlight auf dem Schützenplatz

FASSBERG. Zum 60-jährigen Jubiläum der Bundeswehr in Faßberg gastiert am Mittwoch, den 22. Juni 2016 die Big Band der Bundeswehr auf dem Schützenplatz in Faßberg. Bereits zum zweiten Mal nach 2014 konnte die Show Band für ein Open Air Gastspiel in Faßberg gewonnen werden. Ab 20 Uhr präsentiert Bandleader Oberstleutnant Timor Oliver Chadik mit seinen Musikern ein zweistündiges Feuerwerk aus Swing, Rock und Pop. Das Open Air Benefizkonzert ist eine musikalische Show der Extraklasse. Den Konzertbesucher erwarten mehr als 120 Minuten beste Unterhaltung durch eine musikalische Top-Performance der Musiker in Uniform. Mit Sängern Bwayla aus Sambia hat die Band zudem eine überaus attraktive und stimmgewaltige Solistin in ihren Reihen. Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei!!

Zwei Stunden live Concert

Die Band spielt im Jahr mehrere Open Air Konzerte und ist in mehr als 50 Hallen zu Gast. Im vergangenen Jahr haben mehr als 150.000 Live- Konzertbesucher die ausgeklügelte Bühnenshow der Big Band der Bundeswehr gesehen. Es wird kein Eintritt erhoben! Dennoch wird um Spenden für den Förderverein für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in Faßberg und den Präventionsrat Gemeinde Faßberg gesammelt. Beide Institutionen stehen an der Spitze vieler kultureller und gesellschaftlicher Veranstaltungen in der Gemeinde und sind ein belebendes Element des öffentlichen Lebens. Das Organisationsteam freut sich auf Ihren Besuch.

160622_TAusbZLw_BigBandBw in Faßberg 2016_Bühne_Carsten König_1920Eine Performance der Extraklasse: Die Big Band der Bundeswehr spielt am 22. Juni 2016 in Faßberg.
Foto: Carsten König, TAusbZLw

160622_TAusbZLw_BigBandBw in Faßberg 2016_Publikum_Carsten König_1920Big Band der Bundeswehr on Tour: Ab 20 Uhr präsentiert die Showband ein zweistündiges Livekonzert auf dem Schützenplatz in Faßberg.
Foto: Carsten König, TAusbZLw

 

160622_TAusbZLw_BigBandBw in Faßberg 2016_Plakat_Carsten König

Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in Faßberg startete in neue Saison

Christel und Hannes Adam aus Hambühren waren die ersten Besucher

Von Paul Hicks

FASSBERG. Es gab zwar nicht den großen Menschenansturm, aber zur Eröffnung der Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin (ELB) in Faßberg hatten sich dennoch einige Gäste auf den Weg in den Nordkreis gemacht. Mit Christel und Hannes Adam aus Hambühren konnte Fred-Oliver Ohm, Vorstandsmitglied des Fördervereins für die Erinnerungsstätte e.V., die ersten Besucher im Museum willkommen heißen. Das Ehepaar war mit seinen Enkeln Fynn-Ole und Stian-Lasse nach Faßberg gefahren, um die Erinnerungsstätte nach der Winterpause zu besichtigen. Zur Begrüßung erhielten sie einen Kaffeebecher mit dem Logo des Fassberg Flyers. Der Fassberg Flyer ist das Prunkstück der Ausstellung und wurde während der Berliner Luftbrücke in den Jahren 1948/49 von Faßberg aus als Werkstatt- und Verbindungsflugzeug eingesetzt. Heute wird diese original Douglas DC-3 nicht nur als museales Objekt sondern auch als Trauzimmer der Gemeinde Faßberg genutzt. „Ich freue mich sehr, dass unser Museum nun wieder geöffnet ist. Nachdem wir im vergangenen Jahr bereits eine standesamtliche Trauung hatten, haben für dieses Jahr bereits drei Paare entschieden, sich im Rosinenbomber das Ja-Wort zu geben. Auch wurde die Winterpause genutzt, um einige Veränderungen in der Ausstellung vorzunehmen“, sagte der Vorsitzende des Fördervereins, Paul Hicks.

540.000 Tonnen Kohle von Faßberg nach Berlin

Von Faßberg aus transportierten amerikanische und britische Flugzeuge rund 540.000 Tonnen Kohle nach West Berlin. Nahezu jedes Stückchen Kohle, dass die Berliner wärmte oder ihnen Licht gab, wurde in Faßberg verladen und auf dem Luftweg verbracht. Ebenso präsentiert die ELB die Leistungen der 5.000 deutschen Arbeiter, die im Lager Trauen untergebracht und die Kohle verladen haben. Die ebenfalls auf dem Freigelände der Erinnerungsstätte aufgestellten zwei Segmente der Berliner Mauer, eine Berliner Litfasssäule und der Rattenfänger aus Hameln runden das historische Bild ab, das von der Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in Faßberg gezeigt wird. Weitere Informationen erhalten Sie auch im Internet unter www.luftbrueckenmuseum.de. Die Öffnungszeiten des Luftbrückenmuseums sind Montag bis Donnerstag 13 bis 17 Uhr sowie Samstag und Sonntag 13 bis 17 Uhr. Freitags Ruhetag. Der Eintritt beträgt 3 Euro pro Person. Für Gruppenführungen (mindestens fünf Personen) nach vorheriger Anmeldung werden 20 Euro berechnet.

ELB Eröffnung Familie Adam Christel und Hannes Adam mit ihren Enkeln Fynn-Ole
und Stian-Lasse waren in 2016 die ersten Besucher in der Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in Faßberg.
Foto: Hicks

ELB Eröffnung Adam_Ohm
Ein Kaffeebecher mit DC-3 Logo zur Begrüßung:
Fred-Oliver Ohm mit Christel Adam aus Hambühren.
Foto: Hicks

Lebendige Ausstellung über die Blockade und Luftbrücke Berlin in Faßberg

Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin eröffnet am 19. März 2016

 

FASSBERG (ph). Am Samstag, den 19. März um 13 Uhr öffnet die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin (ELB) in Faßberg wieder die Türen. Dann sind das Gelände und die Nissenhütten wieder für Besucherinnen und Besucher offen und bieten einmalige Einblicke in die Zeit der Luftbrücke Berlin in den Jahren 1948/49. Bis zum 16. Oktober sind nicht nur die Nissenhütten und Kohlewaggons zu besichtigen sondern natürlich auch der original FASSBERG FLYER. „Auch in diesem Jahr kann unser Rosinenbomber wieder für Trauungen genutzt werden. Wir haben bereits zwei Anmeldungen. Vielleicht werden es ja noch ein paar mehr“, so der Vorsitzende des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V., Paul Hicks. Von Faßberg aus transportierten amerikanische und britische Flugzeuge rund 540.000 Tonnen Kohle nach West Berlin. Nahezu jedes Stückchen Kohle, dass die Berliner wärmte oder ihnen Licht gab, wurde in Faßberg verladen und auf dem Luftweg verbracht.

Die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in Faßberg ist am 19. März 2016 ab 13 Uhr wieder geöffnet. Foto: Chris Böttcher, TAusbZLw
Die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in Faßberg ist am 19. März 2016 ab 13 Uhr wieder geöffnet.
Foto: Chris Böttcher, TAusbZLw

Auf dem Gelände befinden sich auch zwei geschlossene Eisenbahnwaggons, in denen die Kohle aus dem Ruhrgebiet nach Faßberg transportiert wurde. Foto: Chris Böttcher, TAusbZLw
Auf dem Gelände befinden sich auch zwei geschlossene Eisenbahnwaggons, in denen die Kohle aus dem Ruhrgebiet nach Faßberg transportiert wurde. Foto: Chris Böttcher, TAusbZLw

Ebenso präsentiert die ELB die Leistungen von 5.000 deutschen Arbeitern, die im Lager Trauen untergebracht und für das Verladen der Kohle zuständig waren. Die ebenfalls auf dem Freigelände der Erinnerungsstätte aufgestellten zwei Segmente der Berliner Mauer sowie der Original FASSBERG FLYER runden das historische Bild ab, das von der Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in Faßberg gezeigt wird. Weitere Informationen erhalten Sie auch im Internet unter www.luftbrueckenmuseum.de. Die Öffnungszeiten des Luftbrückenmuseums sind Montag bis Donnerstag 13 bis 17 Uhr sowie Samstag und Sonntag 13 bis 17 Uhr. Freitags Ruhetag. Der Eintritt beträgt 3 Euro pro Person. Für Gruppenführungen (mindestens fünf Personen) nach vorheriger Anmeldung werden 20 Euro berechnet.

 

Rückblick auf bewegtes Jahr 2015 und Ausblick auf ein spannendes 2016

Mitgliederversammlung Förderverein Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin

FASSBERG. Der Förderverein für die 2016-02-18_Der_neue_Kurator_stellt sich_vorErinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in Faßberg hatte zur Mitgliederversammlung 2016 in das Soldatenheim Oase Faßberg geladen. Dazu konnte der Vorsitzende, Paul Hicks, insgesamt 25 Vereinsmitglieder begrüssen. In diesem Jahr stand die Vorstandswahl auf der Tagungsordnung. Sowohl der Vorsitzende, Paul Hicks, als auch der 2. Vorsitzende, Ludger Osterkamp, wie auch der Schatzmeister, Gerhard Källner, und die beiden Beisitzer Fred-Oliver Ohm und Rolf Bornheber, wurden im Amt bestätigt. Neben den beiden Ehrenmitgliedern, Rainer Kruppik und Jens-Uwe Müller, konnte Hicks auch den Kommandeur des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe, kurz TAusbZLw, Oberst Gerhard Hewera, begrüssen. Zu Beginn der Versammlung wurde den Opfern der Luftbrücke gedacht. Anschließend legte der Vorsitzende seinen Rechenschaftsbericht vor und hielt fest, dass das vergangene Jahr ganz im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums des Museums stand. 2016-02-18_Der_neue_VorstandDazu fand Anfang März 2015 ein Empfang im Flieger horst-Club statt, bei dem neben dem Initiator des Museum, Rainer Kruppik, auch der zweite Gründungsvater der Erinnerungsstätte, Siegbert Tintemann, anwesend war, der dann ebenfalls zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Desweiteren wurde der neue Leiter der Militärgeschichtlichen Sammlung Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin des TAusbZLw, Hauptmann Martin Sagehorn, vorgestellt. „Ich freue mich sehr, dass er diese Aufgabe übernommen hat. Hauptmann Sagehorn hat bereits viele Ideen für die Neugestaltung der Ausstellung, die wir gemeinsam in die Tat umsetzen werden“, so Hicks.

Rückblick auf zwei tolle Veranstaltungen

Versammlung ELB 2016_DC3_16_9Der jährliche Gedenktag zum Ende der Luftbrücke Faßberg – Berlin am 27. August fand wieder unter reger Beteiligung der Bundeswehr und vieler Besucher auf dem Platz der Luftbrücke in Faßberg statt. Am 28. August wurde zudem das erste Brautpaar im historischen ‚FASSBERG FLYER‘ standesamtlich getraut. „Für das Jahr 2016 haben wir bereits zwei weitere Anmeldungen. Wir freuen uns schon sehr, diese beiden Paare bei uns begrüssen zu können. Vielleicht traut sich ja noch ein Paar“, sagte Paul Hicks mit einem Augenzwinkern. Darüber hinaus hatte die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin am 1. Dezember erstmalig den Start des Adventskalenders des Verkehrsvereins Müden/Örtze e.V. eingeläutet. Dazu hatte der Förderverein in das Luftbrückenmuseum eingeladen und Santa Claus empfing im ‚Rosinenbomber‘ gut 60 Kinder und überreichte kleine Präsente. „Bei Stockbrot und heißem Kakao haben wir dann diesen erfolgreichen Abend ausklingen lassen und uns mit dem Verkehrsverein darauf verständigt, den Adventskalender immer am 1. Dezember bei uns im Museum starten zu lassen“, freute sich Hicks.

Ausblick – 60 Jahre Bundeswehr in Faßberg

Das kommende Jahr steht ganz im Zeichen „60 Jahre Bundeswehr am Fliegerhorst Faßberg“. Dazu wird neben weiteren Veranstaltungen über das Jahr verteilt, am 22. Juni die Big Band der Bundeswehr ab 20 Uhr zu einem Benefizkonzert auf dem Schützenplatz Faßberg gastieren. Der Förderverein wird einer der Nutznießer dieses Konzertes sein und gemeinsam mit dem Förderverein Präventionsrat Faßberg e.V. den Spendenerlös erhalten. Mit der Vorstellung des neuen Internetauftritts wurde die Tagesordnung schließlich komplettiert. Die Adresse lautet www.luftbrueckenmuseum.de. Zudem wurde eine Fundraising-Seite unter http://airliftberlin.memorial eingerichtet, um das avisierte Kultur- und Besucherzentrum mit zu finanzieren.

Luftbrückenmuseum öffnet am 19. März 2016

Das Luftbrückenmuseum startet am Samstag, Versammlung ELB 2016_Eingangsbereich_16_9den 19. März in die neue Saison und wird bis zum 16. Oktober 2016 geöffnet sein. „Für Samstag, den 12. März 2016 um 9 Uhr laden wir wieder alle Mitglieder ein, um den Frühjahrsputz durchzuführen. Ich würde mich freuen, wieder viele helfende Hände begrüssen zu können“, unterstrich der Vorsitzende abschließend.

 

Luftbrückenmuseum Faßberg eröffnete den Adventskalender 2015

Santa Claus empfing Kinder im historischen Rosinenbomber

FASSBERG. Die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in Faßberg hat den Start des diesjährigen Adventskalenders des Verkehrsvereins Müden/Örtze e.V. eingeläutet. Dazu hatte der Förderverein für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in das Luftbrückenmuseum nach Faßberg eingeladen. Im historischen Rosinenbomber, dem FASSBERG FLYER, empfing Santa Claus die Kinder und überreichte kleine Präsente. Insgesamt hatten sich gut 65 Kinder mit ihren Eltern in der Luftbrücke eingefunden, um Santa zu sehen sowie bei Stockbrot und heißem Kakao einen weihachtlichen Nachmittag zu verbringen. Die Nachmittagsgruppe des evangelischen Kindergartens an der Hasenheide hatte zuvor das Winterlied „Jingle Bells“ gesungen. Die Geschichte des Santa Claus im Rosinenbomber geht auf eine Initiative von Faßberger Piloten zurück, die während der Luftbrücke Berlin in den Jahren 1948/49 für nahezu 20.000 Kinder Geschenke und kleine Gaben von Faßberg aus in die blockierte Stadt geflogen hatten. „Es war ein toller Auftakt unseres diesjährigen Adventskalenders. Wir haben uns darauf geeinigt, diesen Event nunmehr an jedem 1. Dezember hier im Luftbrückenmuseum starten zu lassen“, so die einhellige Meinung von Michael Hoffmann, Sprecher des Verkehrsvereins Müden/Örtze e.V., und Paul Hicks, Vorsitzender des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in Faßberg.

Adventskalender_Stockbrot

Stockbrot und heißer Kakao vor dem
Rosinenbomber in Faßberg.
Foto: Carsten König, TAusbZLw

Adventskalender_Jingle BellsDie Nachmittagsgruppe des evangelischen Kindergartens Hasenheide sangen das Winterlied Jingle Bells.
Foto: Carsten König, TAusbZLw

Adventskalender_SantaSanta Claus empfing die Kinder im
FASSBERG FLYER.
Foto: Carsten König, TAusbZLw

Adventskalender des Verkehrsvereins Müden/Örtze 2015

Das erste Türchen des diesjährigen Adventskalenders des Verkehrsvereins Müden/Örtze e.V. wird am Dienstag, den 1. Dezember in der Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in Faßberg geöffnet. In der Zeit von 15:30 bis 18:00 Uhr öffnet das Luftbrückenmuseum dazu seine Türen und im Rosinenbomber (FASSBERG FLYER) wird Santa Claus für die Kinder eine kleine Überraschung Kinder haben.
Adventskalender 2015_ELB_650

CCCD besucht Luftbrückenmuseum

Pressemitteilung vom 15.05.2015

Ausfahrt führte 40 historische Straßenkreuzer zur Erinnerungsstätte in Faßberg
Classic Cadillac Club Deutschland e.V. besuchte Luftbrückenmuseum

FASSBERG (ph). Der Classic Cadillac Club (CCCD) Deutschland e.V. besuchte die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin (ELB) in Faßberg. Mit 40 historischen Fahrzeugen waren die 74 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen CCCD-Treffens von Celle aus in den Nordkreis gefahren, um das Luftbrückenmuseum zu besichtigen. Bei strahlendem Sonnenschein trafen die Fahrzeuge in zwei Konvois über Schmarbeck und die Ortsmitte Faßberg kommend pünktlich um 11 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Museum ein. Dort wurden sie bereits von vielen interessierten Menschen erwartet. Mit nahezu sechs Metern Länge dauerte es einige Zeit, bis die Oldtimer so eingeparkt waren, dass alle Karossen ihren Platz fanden. Empfangen wurden die Teilnehmer des Classic Cadillac Clubs durch den Vorsitzenden des Fördervereins für die ELB e.V., Paul Hicks, der nach der Begrüßung gemeinsam mit Ludger Osterkamp und Fred-Oliver Ohm anschließend die Führungen durchführte. Zeitgleich waren auch sechs historische Trecker in Faßberg angekommen, die auf Ihrer eigenen Route ebenfalls an der Luftbrücke vorbeikamen. Somit gesellten sich ein Eicher und fünf Hanomag Traktoren zu den US-Limousinen. „Wir haben uns sehr über den geplanten Besuch der Cadillacs und den Spontanbesuch der Traktorenfahrer gefreut. Es war ein großartiger Event, der viele Besucherinnen und Besucher angelockt hat, die nicht nur die US Limousinen bestaunen wollten, sondern auch einen Abstecher in das Museum gemacht haben“, so Hicks, der dem 1. Vorsitzenden des CCCD, Klaus Zipp, für den Halt in Faßberg dankte. Unter dem Motto Military Day ging es für den Konvoi nach einem Mittagessen in der Oase „Haus Schlichternheide“ gegen 14 Uhr weiter zum Panzermuseum nach Munster.

Ein tolles Bild: Einige der Cadillacs hatten sich vor dem FASSBERG FLYER zu einem Gruppenfoto aufgereiht. Foto: Paul Hicks
Ein tolles Bild: Einige der Cadillacs hatten sich vor dem FASSBERG FLYER zu einem Gruppenfoto aufgereiht.
Foto: Paul Hicks

40 historische Cadillacs waren zum Luftbrückenmuseum nach Faßberg gekommen. Foto: Paul Hicks
40 historische Cadillacs waren zum Luftbrückenmuseum nach Faßberg gekommen.
Foto: Paul Hicks

Der Vorsitzende der Fördervereins ELB e.V., Paul Hicks, freute sich über eine tollen Event am Luftbrückenmuseum. Foto: privat
Der Vorsitzende der Fördervereins ELB e.V., Paul Hicks, freute sich über eine tollen Event am Luftbrückenmuseum.
Foto: privat

Ein Cadillac parkte direkt vor dem Haupteingang zum Museum. Foto: Paul Hicks
Ein Cadillac parkte direkt vor dem Haupteingang zum Museum.
Foto: Paul Hicks

65. Jahrestag Luftbrücke Berlin

Die Erinnerung wird halten!

Faßberg würdigt mit prominenter Berliner Beteiligung das Ende der Luftbrücke

Faßberg, 28. August 2014 | Vor 65 Jahren endete die Blockade der Westsektoren Berlins. Gestern vor 65 Jahren war die letzte von insgesamt 540.000 Tonnen Kohle innerhalb eines guten Jahres gemeinsam von der US Air Force und der Royal Air Force vom Flugplatz Faßberg in der Lüneburger Heide nach Berlin geflogen worden.

In diesem Jahr gab es vielleicht die letzte Gelegenheit, die logistische und fliegerische Meisterleistung der Luftbrücke mit deren Veteranen zu feiern. Geoffry Smith war 1949 in Berlin-Gatow stationiert. Zusammen mit acht weiteren Veteranen war der 85-jährige ehemalige Flugzeug-Elektriker aus England zur Feier in das Fliegerstädtchen in der Heide gereist. Das Ende der Luftbrücke am 27. August zu feiern, ist für mich etwas besonderes. Auch wenn die Berlin-Blockade schon im Mai offiziell vorbei war, flogen wir immer noch Güter nach Berlin. Gestern gedachten wir wirklich dem letzten Flieger der Luftbrücke, der von Faßberg nach Berlin-Gatow startete,“ so Smith.

An Gottesdienst, Kranzniederlegung und gemeinsamen Essen nahmen neben den Veteranen auch Gäste aus Berlin teil, die vor 65 Jahren die Kohle auf dem Flugplatz Berlin-Gatow im heutigen Bezirk Spandau entladen hatten. Angeführt vom Bürgermeister des 220.000 Einwohner großen Bezirks, Helmut Kleebank, war eine 65-köpfige Gruppe angereist: Wir haben Faßberg eigentlich erst in den letzten Jahren entdeckt und sind heute froh, dass hier in der Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin vieles bewahrt wurde, was den Berlinern in der Nachkriegszeit das Überleben ermöglichte.“ Der Vorsitzende des Fördervereins der Erinnerungsstätte Paul Hicks freute sich, dass auf Grund der jüngsten Kontakte auch die Stiftung Luftbrückendank des Landes Berlin nun zu den Förderern der Faßberger Institution zählt. Die Vorstandsvorsitzende der Berliner Stiftung Luftbrückendank Anna-Margareta Peters dankte den Veteranen dafür, dass sie den Weg auf sich genommen haben. Die Welt von heute zeigt uns: Millionen von Menschen brauchen eine Luftbrücke. Wenn wir uns das vor Augen führen, dann wird unser Dank für damals noch größer und fester und die Erinnerung wird halten.“
Die Berliner Stiftung hatte zum Jubiläum ihre Ausstellung Friends Always“ mitgebracht, die am gestrigen Nachmittag in der Lerchenschule eröffnet wurde. Stiftungsgeschäftsführer Heinz-Gerd Reese machte bei der Eröffnung deutlich: Die Erinnerungen an die Meisterleistung der Luftbrücke müssen bewahrt werden. Das betonte schon der damalige Regierende Bürgermeister Willy Brandt, der die Stiftung Luftbrückendank 1959 zum 10. Jahrestag der Blockade gründete. Ich freue mich, dass wir heute in Faßberg auf sehr persönliche Art unseren Dank als Berliner an die britischen Veteranen und an die Bewohner dieser wunderschönen Gemeinde in der Lüneburger Heide überbringen können.“

Faßbergs Bürgermeister Frank Bröhl hob den Nutzen der Kontakte zu den Berlinern für die Heidegemeinden hervor: Natürlich freuen wir uns über jeden zusätzlichen Touristen. Aber wir blicken auch auf die Luft- und Raumfahrtszene an den Hochschulen in Berlin. Wir können hier in Faßberg Bedingungen zur Unternehmensgründung bieten, wie man sie woanders kaum findet.“

Partner (v.l.n.r.) – Paul Hicks, Vorsitzender des Fördervereins Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V., Frank Bröhl, Bürgermeister der Gemeinde Faßberg, Helmut Kleebank, Bürgermeister von Spandau, Anna-Margareta Peters, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Luftbrückendank des Landes Berlin und Heinz-Gerd Reese, Geschäftsführer der Stiftung Luftbrückendank
Partner (v.l.n.r.) – Paul Hicks, Vorsitzender des Fördervereins Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V., Frank Bröhl, Bürgermeister der Gemeinde Faßberg, Helmut Kleebank, Bürgermeister von Spandau, Anna-Margareta Peters, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Luftbrückendank des Landes Berlin und Heinz-Gerd Reese, Geschäftsführer der Stiftung Luftbrückendank

Wolfgang Schmidt (links) lebte als Kind auf dem Militärgelände in Gatow, wo Geoffry Smith (rechts) stationiert war
Wolfgang Schmidt (links) lebte als Kind auf dem Militärgelände in Gatow, wo Geoffry Smith (rechts) stationiert war

64. Jahrestag Luftbrücke Berlin

Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V.

Faßberger Bürger und Soldaten gedenken Ende der Berliner Luftbrücke

von Matthias Blazek

Faßberg. Der letzte Flug von Faßberg im Rahmen der Berliner Luftbrücke jährte sich am 27. August zum 64. Mal. Er wurde mit einer kleinen Gedenkfeier auf dem Platz der Luftbrücke am Faßberger Rathaus gewürdigt. Musikalisch wurde die Veranstaltung durch den Posaunenchor Müden/Faßberg mit Beethovens Die Himmel rühmen eingeleitet.
Am 27. August 1949 verließ das letzte Kohlenflugzeug die damalige Royal Air Force Station FASSBERG, um das Ende der Luftbrücke Berlin einzuläuten und die letzten Tonnen Kohle aus der Heide in die eingeschlossene Stadt zu transportieren. Rund 540.000 Tonnen des schwarzen Goldes wurden von Faßberg aus nach Berlin geflogen.
Als besonderen Ehrengast konnte der Vorsitzende des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V.(FöVELB), Paul Hicks, neben dem Bundestagsabgeordneten Henning Otte ganz besonders Zeitzeugin Mercedes Wild, langjährige Freundin von Gail Halvorsen, eines Piloten der amerikanischen Luftwaffe während der Berliner Luftbrücke und heutigem Oberst a.D., begrüßen.

Immer wenn Halvorsen seinerzeit Tempelhof angeflogen hatte, erschreckte er die weißen Hühner von Mercedes Familie, die daraufhin in den Stall rannten, ihre Federn verloren und keine Eier mehr legten. In einem Brief an ihn protestierte, die damals neunjährige Mercedes und bat um süße Entschädigung. Halvorsen wollte als Wiedergutmachung extra über ihrem Haus Süßes abwerfen, konnte aber die Hühner aus dem Flieger nicht sehen. Also ging ein Päckchen mit Kaugummi und Schokolade in die Post. Daraus entwickelte sich eine lebenslange Freundschaft. Immer, wenn Halvorsen Berlin besucht, übernachtet er bei der Familie von Mercedes und Peter Wild. Und das seit 1972 schon 35-mal, mit einem bis zu 25 Personen starken Familienanhang. Das ist Familienfreundschaft über Generationen hinweg , sagt Mercedes Wild, die mit ihrem Mann zur Gedenkveranstaltung nach Faßberg gekommen ist.

Der Garten sei derselbe, nur würden heute der Nussbaum und die weißen Hühner fehlen, so Wild. Der berühmte Brief vom 4. November 1948 werde bei jedem Besuch Halvorsens hervorgeholt und gezeigt.

63. Jahrestag Luftbrücke Berlin

Gedenkfeier in Faßberg

von Rainer Kruppik
 
Faßberg | Traditionell, wie in jedem Jahr, wurde am 27.8. 2012 in einer kleinen Feierstunde 374112a0d50e32001an den letzten Flug, während der Luftbrücke von Faßberg nach Berlin, gedacht. Vor 63 Jahren wurden die letzten Tonnen Kohle von insgesamt 540 000 Tonnen von dem kleinen Heideort ins blockierte Berlin geflogen. Im regelmäßigen Turnus werden die Gedenkreden von Vertretern der Gemeinde Faßberg, der Bundeswehr und dem Förderverein der Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. gehalten. In diesem Jahr wurde die kurze Rede, in der an die Opfer der Luftbrücke gedacht wurde, vom Standortältesten Faßberg gehalten. Anschließend wurde ein Kranz des Fördervereins am Gedenkstein auf dem Platz der Luftbrücke niedergelegt.
Bemerkenswert war die große Teilnahme der Soldaten der Bundeswehr und befreundeten französischen Streitkräfte an der Feierstunde.