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Parkmöglichkeiten und Sicherheitshinweise für den 15. Juni 2019

Tag der Bundeswehr / 70 Jahre Luftbrücke auf dem Fliegerhorst Faßberg

Von Oberstabsfeldwebel Paul Hicks

FASSBERG. Der Tag der Bundeswehr und 70 Jahre Luftbrücke in Faßberg am Samstag, dem 15. Juni 2019 werfen ihre Schatten voraus und rücken immer näher. Um beim Tag der Bundeswehr / 70 Jahre Luftbrücke dabei sein zu können, wird gebeten, die ausgewiesenen Parkplätze anzufahren und von dort aus die kostenlosen Shuttleservice zu nutzen. Dieser Service wird von 8:30 Uhr bis ca. 19 Uhr zur Verfügung stehen. Eine Zufahrt zum Fliegerhorst Faßberg wird nicht möglich sein, weder mit dem Pkw noch mit einem Fahrrad oder gar zu Fuß. Neben herkömmlichen Bussen werden auch Niederflurbusse eingesetzt, um Menschen mit Behinderung auf das Veranstaltungsgelände zu fahren. Besucherinnen und Besucher aus Faßberg sowie Gäste die mit dem Fahrrad oder Motorrad anreisen, können bis zur Lerchenschule in Faßberg fahren und von dort aus einen der Busse nehmen.

Parkmöglichkeit 1
Parkplatz Trauen
Faßberger Straße
29633 Munster-Trauen

Parkmöglichkeit 2
Parkplatz Herrenbrücke
Müdener Weg
29328 Faßberg

Parkmöglichkeit 3
Parkplatz Schmarbeck
29328 Faßberg-Schmarbeck

Parkmöglichkeit für Fahrräder/Motorräder/Fußgänger
Lerchenschule Faßberg
Lerchenweg 1
29328 Faßberg-Schmarbeck

Desweiteren wird grundsätzlich empfohlen, die Züge der Deutschen Bahn und des Metronom beziehungsweise des ERIXX bis zu den Bahnhöfen in Unterlüß oder in Munster zu nutzen. Auch von diesen Bahnhöfen wird es einen kostenlosen Shuttleservice geben.

Anfahrt und Parkplätze beim Tag der Bundeswehr 2019 in Faßberg

Programmablauf

Einlass ab 9 Uhr
10:00 Uhr: Offizieller Beginn
10:30 bis 12 Uhr: Flugprogramm I
13:00 Uhr: Rede der Bundesministerin für Verteidigung, Frau Dr. von der Leyen
14:00 bis 15:30 Uhr: Flugprogramm II
Ab 16:00 Uhr: Abflug der Rosinenbomber
17:00 Uhr: Veranstaltungsende

Dazwischen wird es ein buntes Rahmenprogramm mit vielen Aktivitäten und Aktionen geben. In den Hallen und auf der Freifläche werden diverse Luftfahrzeuge sowie Groß- und Kleinfahrzeuge der Bundeswehr zu sehen und besichtigen sein. Es wird darauf hingewiesen, dass in der Woche vom 11. bis 16. Juni 2019 mit erhöhtem Flugaufkommen zu rechnen ist.

Besondere Ausstellung 70 Jahre Luftbrücke
Zum großen Thema 70 Jahre Luftbrücke wird es in der Halle 11A eine besondere Ausstellung geben. Dort werden sich die Deutsche Fernsehlotterie, CARE Deutschland, das Militärhistorische Museum der Luftwaffe in Gatow, das Alliiertenmuseum Berlin und das Luftbrückenmuseum Faßberg präsentieren. Auf der Freifläche vor der Halle wird eine Dakota der Royal Air Force stehen. Daran anschließend wird es eine Präsentation zu humanitären Einsätzen der Bundeswehr mit zwei Hubschraubern geben. So wird der Brückenschlag von der damaligen Luftbrücke Berlin von Faßberg aus in die heutige Zeit der vielfältigen Unterstützungsleistungen der Bundeswehr gezeigt. In der Halle 11 präsentieren sich Vereine und Organisationen und in der Halle 12 steht das Thema „Ausbildung bei der Bundeswehr“ im Vordergrund. So wird es auch in diesem Jahr ein Karrieredorf der Bundeswehr geben. „Freuen Sie sich auf einen interessanten und informativen Tag auf dem Fliegerhorst in Faßberg. Neben dem historischen Thema 70 Jahre Luftbrücke wird es sehr unterschiedliche Einblicke in das Aufgaben- und Funktionsspektrum der militärischen und zivilen Teile der Bundeswehr geben. Lassen sich aus „erster Hand“ von uns informieren“, so der Standortälteste Faßberg, Oberst Georg v. Harling.

Sicherheitshinweise
Damit diese Großveranstaltung zu einem Erfolg wird, bittet der Sicherheitsbeauftragte des Standortes Faßberg alle Besucherinnen und Besucher darum, einige Hinweise zu beachten. So dürfen Hunde und andere Haustiere nicht auf das Veranstaltungsgelände.

Verboten sind zudem:
– Glasflaschen und Gläser – Waffen, Messer etc.
– Flaschen über 1000 ml
– Reizstoffe
– große Taschen / Rucksäcke (größer A4)
– Lärminstrumente
– Laserpointer
– Fahrräder
– Drohnen
– sonstige gefährliche Gegenstände

An allen Parkplätzen und Einstiegsstellen der Shuttlebusse werden an dem Tag Schilder stehen, die auf diese verbotenen Gegenstände und Sachen hinweisen. Am Einlassbereich zum Veranstaltungsgelände werden durch den Ordnungsdienst in Zusammenarbeit mit der Polizei Kontrollen durchgeführt. Ein Versuch des Einbringens verbotener Gegenstände und Sachen kann das Verwehren des Zutritts zur Veranstaltung zur Folge haben.

Luftbrückenmuseum Faßberg startet am 6. April in die Saison 2019

Ausstellung ist jetzt an sieben Tagen in der Woche von 13 bis 17 Uhr geöffnet


Mitglieder des Fördervereins haben das Luftbrückenmuseum Faßberg wieder auf Vordermann gebracht für die Saison 2019.
Foto: Martin Sagehorn


FASSBERG. Am Samstag, dem 6. April 2019 öffnet das Luftbrückenmuseum Faßberg wieder die Türen und startet in die Jubiläumsaison der Berliner Luftbrücke. Von 13 bis 17 Uhr können dann die vielen Ausstellungsobjekte, Dokumente und Zeitzeugenberichte angeschaut werden. Zuvor jedoch waren wieder viele fleißige Helferinnen und Helfer des Fördervereins tätig, um das Luftbrückenmuseum wieder auf Stand zu bringen. Mit Putzlappen, Besen, Wischmops und Staubwedel bewaffnet, waren sie in den Nissenhütten und den Waggons sowie auf dem Außengelände unterwegs, um alles für die diesjährige Saison vorzubereiten. „Wir freuen uns schon sehr auf diese Saison. Erstmals werden wir an sieben Tagen in der Woche geöffnet haben. Zudem ist es das 70-jährige Jubiläum der Berliner Luftbrücke und wir blicken schon mit Spannung auf die kommenden Veranstaltungen, die ihren Höhepunkt am Tag der Bundeswehr am 15. Juni haben werden“, so der Sprecher des Museums, Paul Hicks. Zudem dürfen sich die ersten beiden Besucher beziehungsweise Besucherinnen auf eine kleine Überraschung freuen. „Zur Eröffnung wird es auch Kaffee und Kuchen geben“.

ABGEDREHT! 3.000 VIDEOMINUTEN ZEITZEUGENINTERVIEWS.

Filmdokumentation zur Luftbrücke Berlin kommt im Frühjahr zur Aufführung


Lillan, Ehepaar Buve, Herr Sonnabend und Alexander (v. l. n. r.) im Militärhistorischen Museum Flug-platz Berlin-Gatow am Modell des Kohleflieger-Landeplatzes
Foto: urbanPR


Faßberg/ Spandau, 11. März. Die letzte Klappe fiel am 8. März auf dem Fliegerhorst Faßberg. Am Tag davor wurden die Sequenzen auf dem ehemaligen Flugplatz Berlin-Gatow abgedreht. 34 Zeitzeugen der Luftbrücke Berlin, 1930er und 1940er Jahrgänge, wurden von Schülerinnen und Schülern des Christian Gymnasiums Hermannsburg und des Spandauer Hans-Carossa-Gymnasiums mit professioneller technischer Unterstützung der Bundeswehr am früheren Start- bzw. Landeplatz der Kohleflieger interviewt. Dreitausend Videominuten Rohmaterial gehen nun in den Schnitt. Hinzu kommen Handy-Videos der Jugendlichen mit Voiceover-Texten und historische Fotos. Emily (16) aus Bergen war in Faßberg hinter der Kamera mit dabei: „Für mich war es eine geschichtliche Bereicherung. Es ist mir sehr wichtig, diese Erfahrungen für die Zukunft zu bewahren. Die gemeinsame Hilfe und Unterstützung anderer Länder für Berlin während der Luftbrücke sollte auch für das heutige Europa beispielgebend sein!“


Tim und Niklas interviewen das Ehepaar Kannakowski
Foto: urbanPR


Blumen von Magnus und Linus für Frau Wild und Herrn Kiau
Foto: urbanPR

„Ein großartiges Schulprojekt”, so Faßbergs Bürgermeister Frank Bröhl: „‘Demnächst in diesem Thea-ter‘, so heißt es. Unsere Vorfreude auf den etwa 30 Minuten langen Dokumentarfilm ist groß. Im Frühjahr kommt er zur Aufführung. Eines ist schon heute sicher: Die 2000er Generation und die ‘Kinder von damals‘ wurden durch die Schulpartnerschaft zum 70. Luftbrückenjubiläum so etwas wie ziemlich bes-te Freunde. Sie wissen nun vieles voneinander. Ich bin tief beeindruckt vom Engagement der Jugend-lichen und ihrer Lehrer.” Die neue Nähe der Generationen freut auch Spandaus Bürgermeister Helmut Kleebank. „Was sie sich zu sagen hatten, wird Inhalt des Films sein. Da soll vorher nichts durchsickern. Was zu sehen sein wird? Absolut vorzeigbar und spannend! Ich danke dem Förderverein für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e. V. in Faßberg, dem Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe dort, dem Berliner Presse- und Informationszentrum der Luftwaffe und dem Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden und am Flugplatz Berlin-Gatow herzlich für ihre bisher bereits geleistete großartige Unterstützung.”


Emily (Mitte) mit dem Luftbrücken-Zeitzeugen Manfred Kuras
Foto: Gyde Schmidt

Ende der Saison im Luftbrückenmuseum Faßberg

FASSBERG. Zum Ende der Saison 2018 konnte das Luftbrückenmuseum Faßberg noch einmal gut 50 Gäste begrüßen. Bei strahlendem Sonnenschein hatten es sich die Besucherinnen und Besucher nicht nehmen lassen, ein letztes Mal durch die Ausstellung zu schlendern und in die Geschichte der Berliner Luftbrücke in den Jahren 1948/49 einzutauchen. Inmitten der Gäste war auch ein Blechblasorchester aus Lippstadt, das sich spontan für eine Führung entschieden hatte. Im Jahr 2019 wird das Museum am Samstag, dem 6. April wieder seine Tore öffnen und am Sonntag, dem 20. Oktober schließen. „Aufgrund der vielen Nachfragen und positiven Resonanz werden wir unser Luftbrückenmuseum ab dem Jahr 2019 an sieben Tagen geöffnet halten. Der Ruhetag am Freitag entfällt somit“, so der Sprecher des Museums, Paul Hicks.


Foto: Fred-Oliver Ohm


Foto: Fred-Oliver Ohm

Darüber hinaus steht das Jahr 2019 ganz im Zeichen des 70. Jubiläums der Berliner Luftbrücke, das mit einem Tag der Bundeswehr am Samstag, dem 15. Juni 2019 gefeiert werden wird. Das Programm wird auch die Rückkehr der Rosinenbomber beinhalten. Gut dieser 40 dieser historischen Flugzeuge des Typs Douglas C-47 werden dann auf dem Fliegerhorst zu sehen sein. „Wir werden die gesamte Bandbreite der ‚humanitären Hilfe‘ von der Luftbrücke Berlin bis zu den humanitären Einsätzen der Bundeswehr darstellen. Dazu werden nicht nur die Rosinenbomber fliegen und am Boden zu sehen sein, sondern auch Transportflugzeuge und Hubschrauber der Bundeswehr. Desweiteren werden mehr als 200 historische Fahrzeuge aus der Luftbrückenzeit auf dem Fliegerhorst erwartet. Das wird ein toller Tag, auf den wir uns alle bereits sehr freuen!“, so Paul Hicks abschließend.

Gedenkveranstaltung zum 69. Ende der Luftbrücke Faßberg – Berlin

„Aus Feinden wurden Kameraden, aus Kameraden wurden Freunde“

FASSBERG (ph). Pünktlich um 11 Uhr eröffnete der Posaunenchor Faßberg-Müden unter der Leitung von Hans-Heinrich Sander die Gedenkveranstaltung zum 69. Jahrestag des Endes der Luftbrücke Faßberg – Berlin auf dem Platz der Luftbrücke in Faßberg. Der Vorsitzende des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in Faßberg, Ludger Osterkamp, konnte wieder viele Soldaten und Zuschauer zu dieser Feierstunde begrüßen. Unter anderem war der ehemalige „Kohleschaufler“ in Trauen, Horst Fandre, angereist, um gemeinsam mit gut 100 Soldatinnen und Soldaten des Standortes Faßberg und Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde an die Opfer der Luftbrücke zu erinnern. Zu Beginn seiner Ansprache begrüsste Osterkamp den Bürgermeister der Gemeinde Faßberg, Frank Bröhl, und Jörn Schepelmann, Mitglied des Niedersächsischen Landtages (MdL). Für die Bundeswehr waren der Kommandeur des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe (TAusbZLw) und Standortälteste Faßberg, Oberst Georg v. Harling, und der Kommandeur des Transporthubschrauberregiments 10 ‚Lüneburger Heide‘, Oberstleutnant Olaf Bölting, sowie der Leiter der Militärgeschichtlichen Sammlung des TAusbZLw, Hauptmann Martin Sagehorn, anwesend.


Ludger Osterkamp mit Bürgermeister Frank Bröhl, Oberst Georg v. Harling, Oberstleutnant Olaf Bölting, Hauptmann Martin Sagehorn und MdL Jörn Schepelmann (v.l.).
Foto: Carsten König, TAusbZLw


Gedenkveranstaltung zum 69. Ende der Berliner Luftbrücke auf dem Platz der Luftbrücke in Faßberg.
Foto: Carsten König, TAusbZLw

Ab Juli 1948 wurde Faßberg Kohlebasis

Nachdem aufgrund der sowjetischen Blockade Berlin nur noch aus der Luft versorgt werden konnte, startet im Juni 1948 von Wunstorf und Frankfurt aus ein Transportunternehmen, das in die Geschichte einging. Bereits einen Monat später, im Juli 1948, wurde der Flugplatz Faßberg in das Unternehmen Luftbrücke Berlin mit einbezogen. Am 21. August 1948 wurde drei Staffeln der viermotorigen C-54 „Skymaster“ der U.S. Amerikanischen Luftwaffe nach Faßberg verlegt. „Tag und Nacht wurde geflogen, um Berlin mit allen notwendigen Gütern zu versorgen. Jetzt war Faßberg die Kohlebasis für Berlin“, so Ludger Osterkamp. So war es aufgrund der strategisch günstigen Lage zum blockierten Berlin möglich, die Treibstoffzuladung zugunsten der Nutzlast zu reduzieren und daher konnte die C-54 ab Faßberg gut 10 Tonnen der dringend benötigten Kohle nach Berlin transportieren. „Wenn von der Leistung der Besatzungen und Flugzeuge gesprochen wird, darf dabei aber nicht vergessen werden, dass nur durch eine funktionierende Bodenorganisation das Transportgut verflogen werden konnte. In Faßberg schufteten fast 5.000 Personen oftmals Tag und Nacht in drei 8-Stunden-Schichten, damit die Flugzeuge mit Kohle beladen werden konnten“, betonte der Vorsitzende.

Was wäre bei einem Scheitern der Luftbrücke gewesen?

Aber auch nach 69 Jahren bleibe die Frage, was uns die Luftbrücke gebracht habe, fragte Osterkamp. So sei Berlin nicht aufgegeben worden und nun die Hauptstadt eines geeinten Deutschlands. „Bei genauerer Betrachtung spricht eine Menge dafür, dass ein Scheitern der Luftbrücke eine vollkommen andere Geschichte zur Folge gehabt hätte. Mein und unser Dank geht daher an all die Menschen, die sich für die Freiheit Berlins eingesetzt haben“, so Osterkamp abschließend bevor der Posaunenchor das Lied „Der gute Kamerad“ spielte. Danach wurden die Kränze des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V., der British Berlin Airlift Association, der Gemeinde Faßberg und des Bundeswehrstandortes Faßberg am Luftbrückengedenkstein niedergelegt.


Kranzniederlegung zum Gedenken an die Opfer der Berliner Luftbrücke.
Foto: Carsten König, TAusbZLw

Standort und Gemeinde Faßberg erinnern an die Luftbrücke Berlin

Letzter Kohlebomber verließ vor 69 Jahren den Flugplatz Faßberg

FASSBERG. Der Standort und die Gemeinde Faßberg sowie der Förderverein für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in Faßberg laden für Montag, den 27. August 2018 um 11 Uhr zu einer Gedenkfeier auf den ‚Platz der Luftbrücke‘ am Faßberger Rathaus ein. Vor genau 69 Jahren verließ das letzte Flugzeug die damalige Royal Air Force Station Fassberg, um die letzten Kohlen aus der Heide in die eingeschlossene Stadt zu transportieren. Mit dieser Gedenkveranstaltung soll der Opfer der Luftbrücke Berlin gedacht. Ebenso soll die Leistung der Alliierten und deutschen Arbeiter gewürdigt werden. Gut 540.000 Tonnen des schwarzen Goldes wurden von Faßberg aus nach Berlin geflogen.

 

Die letzte Tonne Kohle verlässt am 27. August 1949 den Flugplatz Faßberg.
Foto: Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in Faßberg

 

 

 

Alljährlich wird in Faßberg der Opfer der Berliner Luftbrücke gedacht.
Foto: Carsten König, TAusbZLw

 

Musikalisch wird die Veranstaltung durch den Posaunenchor Müden-Faßberg begleitet. Die Rede wird in diesem Jahr der Vorsitzende des Fördervereins für die Erinnerungsstätte, Ludger Osterkamp, halten. Die Erinnerungsstätte ist als Militärgeschichtliche Sammlung Teil des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe und wurde im März 1990, wenige Wochen nach der Öffnung der Berliner Mauer, eröffnet. Im März 1993 wurde sie erweitert und im Jahr 1999 konnte der ‚Fassberg Flyer’ als essentieller Bestandteil der Ausstellung feierlich eingeweiht werden. Im Jahr 2009 wurde das Schutzdach über den ‚Fassberg Flyer‘ eingeweiht.

Neues Kiesbett für den FASSBERG FLYER im Luftbrückenmuseum


FASSBERG. Der Förderverein für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. hat das Erdreich unter dem FASSBERG FLYER ausgekoffert und ein neues Kiesbett eingezogen. Zwei, drei Wochenenden hat es gedauert, bis der neue Untergrund eingebracht wurde und dem Rosinenbomber nun ein neues Gesicht verleiht. Das Originalflugzeug aus der Luftbrückenzeit 1948/49 steht seit einigen Jahren bereits unter einem Schutzdach und ist somit vor Wind und Wetter geschützt. Allerdings litt das darunter liegende Gras und Erdreich, denn es fehlte die entsprechende Bewässerung. Der Boden verstaubte zusehends.


Daraufhin hatte der Vorstand des Fördervereins beschlossen, den Untergrund gegen ein Kiesbett auszutauschen. Unter der organisatorischen Leitung von Martin Sagehorn wurde gemeinsam in die Hände gespuckt und in Eigenregie das Erdreich abgetragen, Rasenkanten gesetzt und der Kies eingebracht. „Wir bedanken uns bei allen Helfern, die uns bei dieser Aktion unterstützt haben“, freute sich Martin Sagehorn nach dem Abschluß der Arbeiten.

 


Jens Grützmacher am Steuer des Radladers, der die Schaufelarbeiten merklich unterstützte
Foto: Paul Hicks


Martin Sagehorn mit Peter Kleist, Gerhard Källner, Stefan Bienge und Jens Grützmacher (v.r.)
Foto: Paul Hicks


Die Arbeiten kamen gut voran
Foto: Paul Hicks

 

MdB Kirsten Lühmann neu im Förderverein Luftbrücke Faßberg


FASSBERG/CELLE. Der Förderverein für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in Faßberg kann sich über ein neues Mitglied freuen. Kirsten Lühmann, Mitglied des Deutschen Bundestages, hat sich nach vielen Jahren der persönlichen Verbundenheit entschlossen, dem Förderverein nun auch als Mitglied anzugehören. Nachdem bereits der verstorbene Abgeordnete des Deutschen Bundestages und ehemalige Verteidigungsminister, Dr. Peter Struck, Mitglied im Förderverein war, hat es sich nun Kirsten Lühmann nicht nehmen lassen, ebenfalls dem Förderverein beizutreten. Paul Hicks vom Förderverein war eigens nach Celle zum Lisa-Korspeter-Haus gefahren, um den Mitgliedsausweis persönlich zu überreichen. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Frau Lühmann nun wieder einen prominenten Zugang haben, der nicht nur unsere ehrenamtliche Arbeit bereits seit vielen Jahren unterstützt, sondern auch die Interessen des Luftbrückenmuseums Faßberg vertritt“, freute sich Hicks.


Paul Hicks mit Kirsten Lühmann vor dem Lisa-Korspeter-Haus in Celle
Foto: Martin Sagehorn

Corvette-Club Hamburg zu Gast im Luftbrückenmuseum Faßberg

FASSBERG. Der Corvette-Club Hamburg e.V. hatte zu seinem traditionellen Saisonauftakt eingeladen und eine Ausfahrt zum Luftbrückenmuseum Faßberg organisiert. Mehr als 60 Besitzer waren dieser Einladung gefolgt und mit insgesamt 41 Fahrzeugen nach Faßberg gefahren. Viele Faßbergerinnen und Faßberger hatten sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen, diesen Fahrzeugpark zu bestaunen und das eine oder andere Foto zu schießen. „Es war ein beeindruckendes Bild, diese tollen U.S. amerikanischen Sportwagen so aufgereiht vor unserem Museum zu sehen. Wir hatten in der Vergangenheit bereits ähnliche Ausfahrten zu Gast, aber es ist immer wieder etwas Besonderes, solche Raritäten in dieser Anzahl am Museum zu sehen“, freute sich der zweite Vorsitzende des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V., Fred-Oliver Ohm, anschließend.