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Luftbrückenmuseum verabschiedete langjährige Mitarbeiterin

Luftbrückenmuseum verabschiedete langjährige Mitarbeiterin

Der Vorstand des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in Faßberg hatte zum Saisonende im Luftbrückenmuseum Faßberg einen Blumenstrauß und ein Abschiedsgeschenk für Bärbel Schönfelder überreicht. Die engagierte Faßbergerin saß über viele Jahre an der Kasse des Luftbrückenmuseums und wurde nun zum Ende der Saison in den Ruhestand verabschiedet. Im Namen des Vorstands und des Vereins bedankte sich der 1. Vorsitzende, Ludger Osterkamp, für die tolle Mitarbeit im Luftbrückenmuseum und wünschte viel Gesundheit und persönliche Zufriedenheit für die Zukunft.

Verabschiedung langjähriger Mitarbeiterin
Vorstand bedankte sich für jahrelange Mitarbeit: Rainer Arndt, Ludger Osterkamp, Fred-Oliver Ohm, Rolf Bornheber und Gerhard Källner (v.l.) mit Bärbel Schönfelder. Foto: Michael Brocklesby

Faßberger gedenken Opfer der Luftbrücke Berlin 1948/49

Gedenkveranstaltung Ende der Luftbrücke
Gedenkveranstaltung zum Ende der Luftbrücke Berlin – Faßberg (Foto: Carsten König)

Auch in Zeiten von Corona wurde den Opfern der Luftbrücke Berlin in den Jahren 1948/49 in Faßberg gedacht. Am 27. August wurden in kleinem Kreis am Luftbrückengedenkstein Kränze niedergelegt. Da die U.S. Amerikanischen und Britischen Veteranen in diesem Jahr nicht dabei sein konnten, hat der Förderverein für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in Faßberg die Veteranen auf seiner eigenen Kranzschleife mit gewürdigt.

Das damals Deutsche und Alliierte, ehemalige Feinde, während der Luftbrücke Hand in Hand arbeiteten, um eine Millionenstadt am Leben zu halten, war nicht selbstverständlich. Die Vorbehalte waren auf beiden Seiten groß. Doch die Luftbrücke einte alle und war letztlich auch ein Sieg über Diktatur und Unterdrückung. So war die erfolgreiche Überwindung der Blockade Berlins auch ein Sieg demokratischer Strukturen und ein Garant für Stabilität, Frieden und Sicherheit in Europa bis zum heutigen Tag. Faßberg war mit gut 540.000 Tonnen geflogener Kohle ein Eckpfeiler dieser humanitären Operation, die ein Garant für Frieden, Stabilität und Sicherheit in Europa bis zum heutigen Tag ist. Am 27. August 1949 verließ das letzte Flugzeug mit Kohle den Fliegerhorst Faßberg in Richtung Berlin.
(von Paul Hicks)

Zwei Trauungen im Luftbrückenmuseum

Am letzten Juliwochende 2021 fanden gleich zwei Trauungen im Luftbrückenmuseum statt.

Am Freitag, den 30.07.2021 gaben sich Emilia und Robert Schmidt im Luftbrückenmuseum das „Ja“-Wort.
Am Samstag, den 31.07.2021 haben sich Jasmin und Collin getraut, sich im Flieger das Jawort zu geben.

Wir gratulieren den Frischvermählten zu Ihrer Hochzeit.

Wenn Sie sich auch für eine Trauung in unserem „Fassberg-Flyer“ interessieren, finden Sie hier weitere Informationen:
https://www.fassberg.de/rathaus-verwaltung/standesamt/dc-3-fassberg-flyer/

https://www.hochzeit-in-niedersachsen.de/hochzeitslocation/luftbrueckenmuseum-fassberg/

Luftbrückenmuseum Faßberg begrüsst erste Gäste

Ein Douglas C-47 Kaffeebecher und ein Hershey-Schokoladenriegel zur Begrüßung: Ludger Osterkamp (l.) empfängt das Ehepaar Brigitte und Manfred Bauer aus Mannheim im Luftbrückenmuseum Faßberg.
Foto: Martin Sagehorn

„Wir freuen uns sehr, dass es jetzt wieder los geht und das wir unser Museum öffnen dürfen“, so der 1. Vorsitzende des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in Faßberg, Ludger Osterkamp, der als erste Gäste Brigitte und Manfred Bauer aus Mannheim im Luftbrückenmuseum begrüssen konnte. Mit einem Douglas C-47 Kaffeebecher und einem Hershey-Schokoladenriegel wurde das Ehepaar an der Eingangspforte des Museums empfangen. Das Ehepaar Bauer verbringt gerade ein paar Tage auf dem Campingplatz in Kreuzen und war mit dem Fahrrad auf einer Tour, um sich im Museum umzuschauen. Von 13 bis 17 Uhr können ab jetzt wieder die vielen Ausstellungsobjekte, Dokumente und Zeitzeugenberichte besichtigt werden. „Es ist einfach ein tolles Gefühl, unser Museum wieder geöffnet zu haben! Wir blicken wirklich mit Spannung auf diese ganz besondere Saison und hoffen natürlich sehr, dass uns viele Gäste aufsuchen werden“, so Osterkamp, der jedoch darauf hinweist, dass das Tragen einer medizinischen Maske oder einer FFP2-Maske weiterhin notwendig ist. Dafür entfallen die telefonische Voranmeldung und die Adressdatenerfassung. „Sie können sich aber freiwillig über die Luca-App oder die Corona-Warn-App bei uns registrieren“. (von Paul Hicks)

Förderverein Luftbrückenmuseum Faßberg erhält Auszeichnung

Der Förderverein für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in Faßberg wurde 29.10.2020 mit dem „Preis Bundeswehr und Gesellschaft 2020“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung fand in Berlin statt und wurde durch persönlich durch die Bundesministerin der Verteidigung, Annegret Kramp-Karrenbauer, vorgenommen. Stellvertretend nahm der Vorsitzende des Fördervereins, Ludger Osterkamp, den Preis entgegen. Bedingt durch die zahlreichen Einschränkungen im Zusammenhang mit der COVID-Pandemie, konnte die jährliche Zeremonie nicht wie üblich als Festakt stattfinden, sondern musste im kleinen Rahmen und in Form einer Videoübertragung (Livestream) durchgeführt werden. Die Laudatio für die Preisträger hatte der langjährige Partner und Förderer des Preises Bundeswehr und Gesellschaft, Dr. Gerd Landsberg, vom Deutschen Städte- und Gemeindebund, gehalten.

In der Laudatio hieß es: „Die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin (ELB) ist eine militärgeschichtliche Sammlung des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe (TAusbZLw), die gerade wegen der Arbeit des Fördervereins einen hoch anerkannten, guten Ruf von überregionaler Bedeutung hat. Die Mitglieder des Fördervereins stammen aus der Mitte der Bevölkerung des Garnisonsortes Faßberg und der Region. Einige unter ihnen sind Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, hochrangige Vertreter aus Verwaltung, Jurisprudenz und Wirtschaft. Sie stellen der ELB die personellen, materiellen und vor allem finanziellen Ressourcen für den Betrieb, die Erhaltung und Weiterentwicklung der Ausstellung bereit. Der Förderverein für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. verschafft der Bundeswehr am Standort Faßberg die fehlenden Ressourcen für den Betrieb der Erinnerungsstätte und stellt den Betrieb mit hingebungsvollem Engagement sicher“.
(Paul Hicks)

Zweite Trauung im Jahr 2020 im Luftbrückenmuseum Faßberg

„Haben uns ganz bewusst für diese besondere Location entschieden“

FASSBERG. Bereits zum 2. Mal im Jahr 2020 fand eine Trauung im Luftbrückenmuseum in Faßberg statt. Bei sommerlichen Temperaturen gaben sich Daniela Theile und Oberstabsfeldwebel der Reserve Wolfgang Laudan aus Lüneburg im FASSBERG FLYER vor Standesbeamtin Carola Gehle von der Gemeinde Faßberg das Jawort. „Wir haben uns ganz bewusst für diese besondere Location entschieden, weil wir beide vom Thema Luftbrücke und vom Fliegen insgesamt begeistert sind“, so das frisch vermählte Brautpaar. Die beiden waren mit ihren beiden Trauzeuginnen extra aus der Hansestadt angereist, um sich in der historischen Douglas C-47 trauen zu lassen. Zudem ist der Geschäftsführer und Chefredakteur von Radio ZuSa, Wolfgang Laudan, passionierter Sportflieger und war kurz vor der Trauung in einen Fliegerkombi geschlüpft. Ehefrau Daniela hatte dazu, passend zum Ambiente der vierziger Jahre im Luftbrückenmuseum, einen schicken Petticoat angezogen. Beide hatten den „Tag der Bundeswehr „/ „70 Jahre Ende der Luftbrücke Berlin“ im Jahr 2019 auf dem Fliegerhorst besucht und waren von den vielen Rosinenbombern begeistert, die seinerzeit in Faßberg zu Gast waren. Zudem war Laudan einer von zwei Moderatoren, die durch den Tag in Faßberg geführt hatten. Aus diesem Grund ließ es sich auch der Kommandeur des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe, Oberst Georg v. Harling, nicht nehmen, dem frisch vermählten Paar persönlich zu gratulieren. Als kleine Aufmerksamkeit überreicht der Kommandeur den Erzählband ‚Ich stehe heute hier als Berliner Luftbrückenkind‘. „Ich freue mich sehr, dass sich die beiden in unserem FASSBERG FLYER haben trauen lassen, zumal sich Wolfgang sowohl mit dem Museum aber auch als Reservist eng mit der Bundeswehr verbunden fühlt“, so Oberstabsfeldwebel der Reserve Paul Hicks, der stellvertretend für das Luftbrückenmuseum die Glückwünsche überbrachte.

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Oberst Georg v. Harling mit Wolfgang und Daniela Laudan und Paul Hicks (v.r.).

Foto: Carsten König

Kindgerechter Rundgang durch das Museum als neues Angebot

Luftbrückenmuseum Faßberg startet am 25. April in die Saison 2020

FASSBERG. Aufgrund der derzeitigen Krise rund um das Corona-Virus startet das Luftbrückenmuseum erst am Samstag, dem 25. April 2020 in die neue Saison. Von 13 bis 17 Uhr können dann die vielen Ausstellungsobjekte, Dokumente und Zeitzeugenberichte angeschaut werden. „Wir werden sehen, wie sich die Lage entwickelt. Sollte sich die Situation zu dem Zeitpunkt immer noch nicht entspannt haben, werden wir entsprechend reagieren und unsere Gäste frühzeitig informieren“, so der Sprecher des Luftbrückenmuseums, Paul Hicks.

Neuer Vorstand und viele tolle Projekte im Luftbrückenmuseum

Jahreshauptversammlung des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke

FASSBERG. Der Förderverein für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in Faßberg hatte jüngst zu seiner jährlichen Mitgliederversammlung in das Soldatenheim Haus Schlichternheide in Faßberg geladen. Insgesamt waren 24 Personen erschienen, die nicht über das abgelaufene Jahr, die anstehenden Termine und Projekte im Luftbrückenmuseum informiert wurden, sondern auch einen neuen Vorstand zu wählen hatten. Nach der offiziellen Begrüßung und der Feststellung der Beschlussfähigkeit ging Ludger Osterkamp als Vorsitzender zunächst das Jahr 2019 Revue passieren. So war der Höhepunkt des Jahres die Feierlichkeit rund um das 70. Ende der Berliner Luftbrücke, verbunden mit dem Tag der Bundeswehr auf dem Fliegerhorst in Faßberg. Über 60.000 Gäste hatten sich zu diesem Großevent eingefunden, um unter anderem auch die 17 Rosinenbomber zu sehen, die eigens aus der ganzen Welt nach Faßberg gekommen waren. Danach trug Schatzmeisters Gerhard Källner zur Finanzlage des Vereins vor und nach dem positiven Bericht der Kassenprüfer konnte der Vorstand entlastet werden.

Vorstandswahlen und Satzungsänderung

Anschließend führte Paul Hicks als Wahlleiter die Vorstandswahlen durch: Als 1. Vorsitzender wurde Ludger Osterkamp im Amt bestätigt, ebenso wie Fred-Oliver Ohm als 2. Vorsitzender und Gerhard Källner als Schatzmeister. Rolf Bornheber und Stefan Bienge wurden als Beisitzer bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Rainer Arndt als Schriftführer. Nach dem Wahlgang stellte Paul Hicks als Beirat eine Satzungsänderung vor, die nach der Vorstellung einstimmig durch die Mitgliederversammlung angenommen wurde. Die überarbeiteten Passagen tasten den Kern und den ursprünglichen Zweck des Vereins nicht an, setzten sich jedoch mehr mit den gesellschaftlichen Veränderungen und integrativen Herausforderungen eines aktiven Museums auseinander. „Unter anderem tritt der Förderverein dafür ein, dass sich jeder Mensch an der Gestaltung gesellschaftlicher Aktivitäten in der Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin beteiligen können soll – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Diese Aktionen laufen unter dem Motto ‚Luftbrücke der Menschlichkeit‘ und sind dem Vereinssinn entsprechend auf einzelne Projektarbeiten begrenzt“, so Hicks. Ebenso wurde die Satzung dahingehend geändert, dass bei einer Auflösung des Vereins das Vermögen an die Gemeinde fallen soll, die es unmittelbar und ausschließlich zu gleichen Teilen für die Jugend- und Integrationsarbeit in der Gemeinde einzusetzen hat.

Schulprojekte im Luftbrückenmuseum

Danach ging der Leiter der Militärgeschichtlichen Sammlung des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe (TAusbZLw), Hauptmann Martin Sagehorn, auf die gemeinsamen Projektarbeiten mit dem Christian-Gymnasium Hermannsburg und den Grundschulen in Faßberg und Müden ein. So konnte im Jahr 2019 mit dem Hermannsburger Gymnasium und dem Fachmedienzentrum des TAusbZLw ein Zeitzeugenfilm produziert werden, der bereits im Vorfeld der 70-Jahr-Feier zum Ende der Luftbrücke für viel Furore und überaus positive Resonanzen gesorgt hatte. „Dieser Film wird immer wieder nachgefragt und ist sowohl im Gymnasium als auch bei uns im Museum zu sehen“, unterstrich Sagehorn, der anschließend auf das Projekt mit den Grundschulen zum Thema „kindgerechtes Museum“ einging. Nachdem die Projektgruppen der beiden Grundschulen immer mal wieder im Luftbrückenmuseum zu Gast waren, um sich dem Thema Luftbrücke entsprechend zu nähern, waren die Kinder für drei Tage in Berlin, um sich auch die „Hotspots“ der Luftbrücke anzuschauen. „Da dieses Projekt noch nicht abgeschlossen ist, sind wir in diesem Jahr mit einer weiteren Gruppe von Viertklässlern der Grundschule Müden erneut für drei Tage nach Berlin gefahren. Auch diese Gruppe hatte ein umfangreiches Programm und ein tolles Zeitzeugengespräch mit Mercedes Wild im ehemaligen Zentralflughafen Tempelhof“, resümierte Sagehorn abschließend.

„Nachts im Luftbrückenmuseum Faßberg“ am 20. März abgesagt!

FASSBERG. Aufgrund der dynamischen Entwicklungen in Sachen Corona-Virus wird auch die Nacht im Luftbrückenmuseum Faßberg am Freitag, dem 20. März abgesagt. „Wir werden diese Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt wieder anbieten, eventuell bereits im Herbst dieses Jahres“, so der Sprecher des Luftbrückenmuseums, Paul Hicks. Weitere Informationen zu Öffnungszeiten und Führungen im Luftbrückenmuseum Faßberg folgen.