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„Nachts im Luftbrückenmuseum Faßberg“ am 20. März abgesagt!

FASSBERG. Aufgrund der dynamischen Entwicklungen in Sachen Corona-Virus wird auch die Nacht im Luftbrückenmuseum Faßberg am Freitag, dem 20. März abgesagt. „Wir werden diese Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt wieder anbieten, eventuell bereits im Herbst dieses Jahres“, so der Sprecher des Luftbrückenmuseums, Paul Hicks. Weitere Informationen zu Öffnungszeiten und Führungen im Luftbrückenmuseum Faßberg folgen.

Spannende und persönliche Geschichten über die Luftbrücke Berlin

Luftbrückenmuseum Faßberg lädt zu nächtlichen Führungen und Lesungen ein

FASSBERG. Mit einer Nacht im Museum startet das Luftbrückenmuseum Faßberg am Freitag, dem 20. März von 20 Uhr bis Mitternacht in die diesjährige Museumssaison. Neben Führungen und Rundgängen werden auch Lesungen angeboten. Drei Faßberger Damen haben sich spontan bereiterklärt, diese erste Nacht im Luftbrückenmuseum Museum mitzugestalten und werden zu unterschiedlichen Zeiten spannende, interessante und persönliche Geschichten rund um die Berliner Luftbrücke vorzulesen. Die erste Lesung beginnt um 20.30 Uhr. Dann wird Christa Horn aus einem Tagebuch von Hermann Bremer lesen, der viele persönliche und teils humorvolle Anekdoten aus seiner Zeit als Deutsche Arbeiter der German Civil Labour Organisation (GCLO) im Lager Trauen zusammengetragen hat. Um 21.30 Uhr startet dann Silvia Cross in den Abend. Sie wird aus einem Buch von und über Wolfgang W.E. Samuel, „German Boy“, lesen. „Herauszuheben ist an dieser Stelle, dass die entsprechende Passage zuvor von Silvia Cross aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt wurde“, sagt Paul Hicks vom Luftbrückenmuseum. Der 1935 in Deutschland geborene Samuel beschreibt in seinem Werk unter anderem den Fluchtweg der Familie aus der sowjetisch besetzten Zone nach Westdeutschland, die ihn auch nach Faßberg führte, bevor die Familie nach Amerika emigrierte. Um 22.30 Uhr wird dann die ehemalige Leiterin der Grundschule in Faßberg, Angelika Hauser, individuelle Erlebnisse aus dem Erzählband „Ich stehe heute hier als Berliner Luftbrückenkind“ vortragen. „Wir freuen uns wirklich sehr, dass Christa Horn, Silvia Cross und Angelika Hauser bei unserer 1. Nacht mitmachen. Es wird bestimmt eine tolle Nacht!“, so Paul Hicks.

Nachts im Luftbrückenmuseum in Faßberg: Angelika Hauser, Christa Horn und Silvia Cross (v.l.) werden Geschichten rund um die Berliner Luftbrücke lesen.
Foto: Martin Sagehorn

Viertklässler auf den Spuren der Luftbrücke in der Hauptstadt

Luftbrücken-Arbeitsgemeinschaft der Grundschule Müden besucht Berlin

FASSBERG. Auf den Spuren der Luftbrücke Berlin; 12 Grundschulkinder aus Müden waren erneut für drei Tage in die Hauptstadt gereist, um das Projekt „Kindgerechtes Museum“ für das Luftbrückenmuseum Faßberg weiterzuführen. Nachdem die Luftbrücken-Arbeitsgemeinschaft (AG) der Grundschulen in Faßberg und Müden bereits im vergangenen Jahr in Berlin waren, konnte dieses Projekt nun um einen weiteren Baustein ergänzt werden. „Leider konnte die Grundschule Faßberg aus terminlichen Gründen nicht an der dieser Fahrt teilnehmen und so nahmen die 12 Viertklässler der Luftbrücken-AG der Grundschule am Heidesee in Müden teil“, so Paul Hicks vom Luftbrückenmuseum Faßberg, der gemeinsam mit der Leiterin der Grundschule, Heike Conrads, und dem Leiter der Militärgeschichtlichen Sammlung des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe, Hauptmann Martin Sagehorn, die AG nach Berlin begleitet hatte. Gleich nach der Ankunft stand bereits ein Besuch des Alliiertenmuseums in der Clay-Allee auf dem Programm. Begrüsst wurde die Gruppe durch Kurator Bernd von Kostka, der für die Kinder eine abwechslungsreiche und informative Tour durch das Museum vorbereitet hatte. Anschließend ging es dann zum Abenteuerzentrum im Grunewald, wo die Zimmer bezogen worden und bereits das Abendessen wartete.

Bernauer Straße und Britische Botschaft

Der zweite Tag startete mit einem Besuch in der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße, wo Carolin Sibilak von der Stiftung Berliner Mauer eindrucksvoll durch das Besucherzentrum und über den Außenbereich mit Resten der Berliner Mauer führte. „Wie kam es zur Teilung, wann wurde die Mauer gebaut, warum gab es die Luftbrücke und wann fiel die Mauer? Diese und viele weitere Aspekte waren Teil des intensiven Austausches zwischen den Kindern und Carolin Sibilak“, so Hicks. Danach ging es zur Britischen Botschaft in der Wilhelmstraße. Empfangen wurde die Gruppe von Luftwaffenattaché (Air Attaché), Group Captain Mark Heffron, der zunächst auf die Geschichte der britischen Botschaft einging und dann über sein Wirken als Luftwaffenattaché erzählte. Viele Fragen der Kinder drehten sich naturgemäß um die britischen Flüge während der Luftbrücke in den Jahren 1948/49, aber es wurden auch Fragen zu den Aktivitäten der heutigen Streitkräfte gestellt. Der Tag endete dann mit einer Führung durch das Deutsche Technikmuseum Berlin zum Thema Fliegen und Flugzeuge. Hier wurden viele interessante Themen von den Anfängen der Luftfahrt über die Luftbrücke bis zu modernen Flugzeugen beleuchtet.

Zentralflughafen Tempelhof und Mercedes Wild

Zum Abschluss des dreitägigen Abstechers in die Hauptstadt stand ein geführter Rundgang durch den ehemaligen Zentralflughafen Tempelhof auf dem Programm. Hier wurden viele interessante Einblicke in die Historie dieses imposanten Gebäudes und des Außengeländes altersgerecht an die Viertklässler vermittelt. Danach trafen sich die Kinder und Begleiter mit Mercedes Wild zu einer Fragestunde. Mercedes Wild wurde bekannt, weil sie als Siebenjährige im Jahr 1948 einen Brief an den damaligen Rosinenbomberpiloten Gail Halvorsen schrieb und ihn bat, Süßigkeiten direkt über dem Haus ihrer Eltern abzuwerfen. Halvorsen selbst erlangte während der Luftbrücke Berühmtheit, weil er kleine Fallschirme mit Süßigkeiten abwarf und den am Flughafen Tempelhof wartenden Kindern mit wackelnden Flügen seine Ankunft signalisierte. „Du fliegst jeden Tag über mein Haus und so erkennst du unser Haus: wir haben weiße Hühner, sie legen keine Eier mehr, weil sie Angst vor Flugzeugen haben. Aber wenn Fallschirme kommen, ist die Welt in Ordnung“, so Mercedes in ihrem Brief. Es kam jedoch kein Fallschirm, sondern stattdessen ein Päckchen mit Süßigkeiten und es entwickelte sich eine bis heute andauernde Freundschaft mit Gail Halvorsen. Über diese Geschichte wurde zudem ein Buch geschrieben. Die heute 79-jährige Mercedes Wild sprach intensiv über diese prägende Zeit der Luftbrücke. Und auch die Müdener Viertklässler hatten viele Fragen an Mercedes Wild zu ihren persönlichen Erlebnissen mitgebracht. So war unter anderem von Interesse, was es während der Luftbrücke zu essen gab und wie das alltägliche Leben in Berlin aussah. „Für uns alle war es wieder ein informativer Trip nach Berlin und wir konnten erneut intensiv in die Berliner Geschichte eintauchen“, so Heike Conrads in ihrem persönlichen Resümee. „Vielen Dank zudem an alle verantwortlichen Stellen, die uns diese Fahrt ermöglicht haben“.

Kindgerechter Rundgang durch das Museum als neues Angebot

Luftbrückenmuseum Faßberg startet am 28. März in die Saison 2020

FASSBERG. Am Samstag, dem 28. März 2020 öffnet das Luftbrückenmuseum Faßberg wieder die Türen und startet in die neue Saison rund um die Berliner Luftbrücke. Von 13 bis 17 Uhr können dann die vielen Ausstellungsobjekte, Dokumente und Zeitzeugenberichte angeschaut werden. Zudem gibt es jetzt ein spezielles Angebot für Kinder ab 10 Jahren. Das Luftbrückenmuseum Faßberg konnte gemeinsam mit den Grundschulen in Faßberg und Müden ein einzigartiges Projekt realisieren, bei dem die Kinder der beiden Schulen aktiv mitgewirkt haben. „Dank der finanziellen Unterstützung der Volksbank Südheide – Isernhagener Land – Altmark kam dabei ein tolles Ergebnis heraus – ein kindgerechter Rundgang durch das ganze Museum der mit Sicherheit begeistern wird!“, unterstreicht Paul Hicks vom Luftbrückenmuseum in Faßberg.

Foto: Chris Böttcher, TAusbZLw

Nachts im Luftbrückenmuseum Faßberg – Lesungen und Führungen

Luftbrückenmuseum Faßberg öffnet von 20 Uhr bis Mitternacht die Tore

FASSBERG. Das Luftbrückenmuseum Faßberg geht neue Wege und lädt zu einer Nacht im Museum ein. Eine Woche vor dem offiziellen Saisonstart öffnet das Luftbrückenmuseum am Freitag, dem 20. März die Tore zu einem einzigartigen Erlebnis. Von 20 Uhr bis Mitternacht gibt es die einmalige Gelegenheit, das Museum bei Nacht zu besichtigen und mehrere Lesungen über die Berliner Luftbrücke zu erleben. Desweiteren wird es Führungen durch die Ausstellung geben. Der Eintritt ist frei! Ein paar Snacks sowie kühle und warme Getränke werden kostenfrei angeboten. „Freuen Sie sich auf eine tolle Nacht im Museum. Ich denke, dass es ein paar spannende Stunden im Luftbrückenmuseum werden“, so Paul Hicks.

Nachts im Luftbrückenmuseum in Faßberg: Der „FASSBERG FLYER“ im besonderen Abendlicht.
Foto: Carsten König

Luftbrückenmuseum Faßberg hatte zum Adventskalender geladen

Santa Claus empfing viele große und kleine Kinder im FASSBERG FLYER

FASSBERG. Das Luftbrückenmuseum in Faßberg läutete die diesjährige Adventssaison mit dem Adventskalender des Verkehrsvereins Müden/Örtze e.V. ein. Im historischen Rosinenbomber, dem Fassberg Flyer, empfing Santa Claus nahezu 100 Kinder und verteilte wieder viele kleine Präsente für die größeren und kleineren Gäste. Anschließend konnten sich die Kinder mit ihren Eltern und Großeltern am Feuer aufwärmen und bei Stockbrot und heißem Kakao einen vorweihnachtlichen Nachmittag genießen.

Die Geschichte des Santa Claus im Rosinenbomber geht auf eine Initiative von U.S. Amerikanischen Piloten zurück, die während der Luftbrücke Berlin in den Jahren 1948/49 für nahezu 10.000 Kinder Geschenke und kleine Gaben von Faßberg aus in die blockierte Stadt geflogen haben. „Wir möchten auch in diesem Jahr mit unserer Adventsaktion an die damalige „Operation Santa Claus“ erinnern und dieses Weihnachtserlebnis mit unseren kleinen Gästen teilen“, so der Sprecher des Luftbrückenmuseums, Paul Hicks.

Luftbrückenmuseum lädt am 2. Dezember zum Adventskalender ein

Santa Claus freut sich auf viele große und kleine Kinder im FASSBERG FLYER

FASSBERG. Das Luftbrückenmuseum in Faßberg läutet die diesjährige Adventssaison am Montag, dem 2. Dezember 2019 von 15 bis 18 Uhr mit dem Adventskalender des Verkehrsvereins Müden/Örtze e.V. ein. Im historischen Rosinenbomber, dem Fassberg Flyer, wird Santa Claus wieder viele kleine Präsente für größere und kleinere Kinder verteilen. Die Kinder und Eltern in der Gemeinde Faßberg sind wieder herzlich eingeladen, bei Stockbrot und heißem Kakao einen vorweihnachtlichen Nachmittag zu verbringen. Die Geschichte des Santa Claus im Rosinenbomber geht auf eine Initiative von U.S. Amerikanischen Piloten zurück, die während der Luftbrücke Berlin in den Jahren 1948/49 für nahezu 10.000 Kinder Geschenke und kleine Gaben von Faßberg aus in die blockierte Stadt geflogen haben. „Wir möchten auch in diesem Jahr mit unserer Adventsaktion an die damalige „Operation Santa Claus“ erinnern und dieses Weihnachtserlebnis für unsere Kinder weiterleben lassen“, so der Sprecher des Luftbrückenmuseums, Paul Hicks.



Von 15 bis 18 Uhr wird Santa Claus wieder zu Gast im Luftbrückenmuseum Faßberg sein.
Foto: Carsten König

Parkmöglichkeiten und Sicherheitshinweise für den 15. Juni 2019

Tag der Bundeswehr / 70 Jahre Luftbrücke auf dem Fliegerhorst Faßberg

Von Oberstabsfeldwebel Paul Hicks

FASSBERG. Der Tag der Bundeswehr und 70 Jahre Luftbrücke in Faßberg am Samstag, dem 15. Juni 2019 werfen ihre Schatten voraus und rücken immer näher. Um beim Tag der Bundeswehr / 70 Jahre Luftbrücke dabei sein zu können, wird gebeten, die ausgewiesenen Parkplätze anzufahren und von dort aus die kostenlosen Shuttleservice zu nutzen. Dieser Service wird von 8:30 Uhr bis ca. 19 Uhr zur Verfügung stehen. Eine Zufahrt zum Fliegerhorst Faßberg wird nicht möglich sein, weder mit dem Pkw noch mit einem Fahrrad oder gar zu Fuß. Neben herkömmlichen Bussen werden auch Niederflurbusse eingesetzt, um Menschen mit Behinderung auf das Veranstaltungsgelände zu fahren. Besucherinnen und Besucher aus Faßberg sowie Gäste die mit dem Fahrrad oder Motorrad anreisen, können bis zur Lerchenschule in Faßberg fahren und von dort aus einen der Busse nehmen.

Parkmöglichkeit 1
Parkplatz Trauen
Faßberger Straße
29633 Munster-Trauen

Parkmöglichkeit 2
Parkplatz Herrenbrücke
Müdener Weg
29328 Faßberg

Parkmöglichkeit 3
Parkplatz Schmarbeck
29328 Faßberg-Schmarbeck

Parkmöglichkeit für Fahrräder/Motorräder/Fußgänger
Lerchenschule Faßberg
Lerchenweg 1
29328 Faßberg-Schmarbeck

Desweiteren wird grundsätzlich empfohlen, die Züge der Deutschen Bahn und des Metronom beziehungsweise des ERIXX bis zu den Bahnhöfen in Unterlüß oder in Munster zu nutzen. Auch von diesen Bahnhöfen wird es einen kostenlosen Shuttleservice geben.

Anfahrt und Parkplätze beim Tag der Bundeswehr 2019 in Faßberg

Programmablauf

Einlass ab 9 Uhr
10:00 Uhr: Offizieller Beginn
10:30 bis 12 Uhr: Flugprogramm I
13:00 Uhr: Rede der Bundesministerin für Verteidigung, Frau Dr. von der Leyen
14:00 bis 15:30 Uhr: Flugprogramm II
Ab 16:00 Uhr: Abflug der Rosinenbomber
17:00 Uhr: Veranstaltungsende

Dazwischen wird es ein buntes Rahmenprogramm mit vielen Aktivitäten und Aktionen geben. In den Hallen und auf der Freifläche werden diverse Luftfahrzeuge sowie Groß- und Kleinfahrzeuge der Bundeswehr zu sehen und besichtigen sein. Es wird darauf hingewiesen, dass in der Woche vom 11. bis 16. Juni 2019 mit erhöhtem Flugaufkommen zu rechnen ist.

Besondere Ausstellung 70 Jahre Luftbrücke
Zum großen Thema 70 Jahre Luftbrücke wird es in der Halle 11A eine besondere Ausstellung geben. Dort werden sich die Deutsche Fernsehlotterie, CARE Deutschland, das Militärhistorische Museum der Luftwaffe in Gatow, das Alliiertenmuseum Berlin und das Luftbrückenmuseum Faßberg präsentieren. Auf der Freifläche vor der Halle wird eine Dakota der Royal Air Force stehen. Daran anschließend wird es eine Präsentation zu humanitären Einsätzen der Bundeswehr mit zwei Hubschraubern geben. So wird der Brückenschlag von der damaligen Luftbrücke Berlin von Faßberg aus in die heutige Zeit der vielfältigen Unterstützungsleistungen der Bundeswehr gezeigt. In der Halle 11 präsentieren sich Vereine und Organisationen und in der Halle 12 steht das Thema „Ausbildung bei der Bundeswehr“ im Vordergrund. So wird es auch in diesem Jahr ein Karrieredorf der Bundeswehr geben. „Freuen Sie sich auf einen interessanten und informativen Tag auf dem Fliegerhorst in Faßberg. Neben dem historischen Thema 70 Jahre Luftbrücke wird es sehr unterschiedliche Einblicke in das Aufgaben- und Funktionsspektrum der militärischen und zivilen Teile der Bundeswehr geben. Lassen sich aus „erster Hand“ von uns informieren“, so der Standortälteste Faßberg, Oberst Georg v. Harling.

Sicherheitshinweise
Damit diese Großveranstaltung zu einem Erfolg wird, bittet der Sicherheitsbeauftragte des Standortes Faßberg alle Besucherinnen und Besucher darum, einige Hinweise zu beachten. So dürfen Hunde und andere Haustiere nicht auf das Veranstaltungsgelände.

Verboten sind zudem:
– Glasflaschen und Gläser – Waffen, Messer etc.
– Flaschen über 1000 ml
– Reizstoffe
– große Taschen / Rucksäcke (größer A4)
– Lärminstrumente
– Laserpointer
– Fahrräder
– Drohnen
– sonstige gefährliche Gegenstände

An allen Parkplätzen und Einstiegsstellen der Shuttlebusse werden an dem Tag Schilder stehen, die auf diese verbotenen Gegenstände und Sachen hinweisen. Am Einlassbereich zum Veranstaltungsgelände werden durch den Ordnungsdienst in Zusammenarbeit mit der Polizei Kontrollen durchgeführt. Ein Versuch des Einbringens verbotener Gegenstände und Sachen kann das Verwehren des Zutritts zur Veranstaltung zur Folge haben.

Luftbrückenmuseum Faßberg startet am 6. April in die Saison 2019

Ausstellung ist jetzt an sieben Tagen in der Woche von 13 bis 17 Uhr geöffnet


Mitglieder des Fördervereins haben das Luftbrückenmuseum Faßberg wieder auf Vordermann gebracht für die Saison 2019.
Foto: Martin Sagehorn


FASSBERG. Am Samstag, dem 6. April 2019 öffnet das Luftbrückenmuseum Faßberg wieder die Türen und startet in die Jubiläumsaison der Berliner Luftbrücke. Von 13 bis 17 Uhr können dann die vielen Ausstellungsobjekte, Dokumente und Zeitzeugenberichte angeschaut werden. Zuvor jedoch waren wieder viele fleißige Helferinnen und Helfer des Fördervereins tätig, um das Luftbrückenmuseum wieder auf Stand zu bringen. Mit Putzlappen, Besen, Wischmops und Staubwedel bewaffnet, waren sie in den Nissenhütten und den Waggons sowie auf dem Außengelände unterwegs, um alles für die diesjährige Saison vorzubereiten. „Wir freuen uns schon sehr auf diese Saison. Erstmals werden wir an sieben Tagen in der Woche geöffnet haben. Zudem ist es das 70-jährige Jubiläum der Berliner Luftbrücke und wir blicken schon mit Spannung auf die kommenden Veranstaltungen, die ihren Höhepunkt am Tag der Bundeswehr am 15. Juni haben werden“, so der Sprecher des Museums, Paul Hicks. Zudem dürfen sich die ersten beiden Besucher beziehungsweise Besucherinnen auf eine kleine Überraschung freuen. „Zur Eröffnung wird es auch Kaffee und Kuchen geben“.

ABGEDREHT! 3.000 VIDEOMINUTEN ZEITZEUGENINTERVIEWS.

Filmdokumentation zur Luftbrücke Berlin kommt im Frühjahr zur Aufführung


Lillan, Ehepaar Buve, Herr Sonnabend und Alexander (v. l. n. r.) im Militärhistorischen Museum Flug-platz Berlin-Gatow am Modell des Kohleflieger-Landeplatzes
Foto: urbanPR


Faßberg/ Spandau, 11. März. Die letzte Klappe fiel am 8. März auf dem Fliegerhorst Faßberg. Am Tag davor wurden die Sequenzen auf dem ehemaligen Flugplatz Berlin-Gatow abgedreht. 34 Zeitzeugen der Luftbrücke Berlin, 1930er und 1940er Jahrgänge, wurden von Schülerinnen und Schülern des Christian Gymnasiums Hermannsburg und des Spandauer Hans-Carossa-Gymnasiums mit professioneller technischer Unterstützung der Bundeswehr am früheren Start- bzw. Landeplatz der Kohleflieger interviewt. Dreitausend Videominuten Rohmaterial gehen nun in den Schnitt. Hinzu kommen Handy-Videos der Jugendlichen mit Voiceover-Texten und historische Fotos. Emily (16) aus Bergen war in Faßberg hinter der Kamera mit dabei: „Für mich war es eine geschichtliche Bereicherung. Es ist mir sehr wichtig, diese Erfahrungen für die Zukunft zu bewahren. Die gemeinsame Hilfe und Unterstützung anderer Länder für Berlin während der Luftbrücke sollte auch für das heutige Europa beispielgebend sein!“


Tim und Niklas interviewen das Ehepaar Kannakowski
Foto: urbanPR


Blumen von Magnus und Linus für Frau Wild und Herrn Kiau
Foto: urbanPR

„Ein großartiges Schulprojekt”, so Faßbergs Bürgermeister Frank Bröhl: „‘Demnächst in diesem Thea-ter‘, so heißt es. Unsere Vorfreude auf den etwa 30 Minuten langen Dokumentarfilm ist groß. Im Frühjahr kommt er zur Aufführung. Eines ist schon heute sicher: Die 2000er Generation und die ‘Kinder von damals‘ wurden durch die Schulpartnerschaft zum 70. Luftbrückenjubiläum so etwas wie ziemlich bes-te Freunde. Sie wissen nun vieles voneinander. Ich bin tief beeindruckt vom Engagement der Jugend-lichen und ihrer Lehrer.” Die neue Nähe der Generationen freut auch Spandaus Bürgermeister Helmut Kleebank. „Was sie sich zu sagen hatten, wird Inhalt des Films sein. Da soll vorher nichts durchsickern. Was zu sehen sein wird? Absolut vorzeigbar und spannend! Ich danke dem Förderverein für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e. V. in Faßberg, dem Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe dort, dem Berliner Presse- und Informationszentrum der Luftwaffe und dem Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden und am Flugplatz Berlin-Gatow herzlich für ihre bisher bereits geleistete großartige Unterstützung.”


Emily (Mitte) mit dem Luftbrücken-Zeitzeugen Manfred Kuras
Foto: Gyde Schmidt